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Vincent Kompany soll sich nach seinem Zusammenbruch dringend erholen. Auch der Bundesliga-Klassiker Bayern gegen Dortmund erlaubt keine Ausnahme, wie die Münchner betonen.
Bayerns Münchens Sportvorstand Max Eberl hat am Rande des Heimspiels der Münchner gegen Borussia Dortmund bekräftigt, dass der erkrankte Cheftrainer Vincent Kompany auf für den Bundesliga-Klassiker seine Arbeit komplett ruhen ließ. "Er ruht sich aus, er ist mehr oder weniger abgeschottet. Ich habe gerade mit ihm telefoniert und wir haben uns gegenseitig viel Glück gewünscht. Er wird sich das Spiel anschauen, aber sein Einfluss auf die Mannschaft liegt bei null", sagte Eberl vor dem Anpfiff der Partie bei Sky.
Kompany war am 23. Oktober auf dem Trainingsgelände der Bayern kollabiert und musste wegen einer Hirnhautreizung einige Tage im Krankenhaus verbringen. Wann der Belgier auf die Trainerbank zurückkehrt, ist offen, derzeit vertritt ihn sein Assistent Aaron Danks. Beim anstehenden Champions-League des Rekordmeisters bei Atlético Madrid wird Kompany weiterhin fehlen. Womöglich greift der 40-Jährige erst nach der Länderspielpause (9. bis 17. November) wieder ins Geschehen ein.
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"Wir haben uns ganz bewusst mit der Prognose eines Comebacks zurückgehalten, weil die Gesundheit vorgeht. Er soll sich erholen und ausruhen. Wir haben Kontakt gehabt. Er ist sehr gut drauf und interessiert sich natürlich dafür, was passiert. Aber wir schauen nach vorne. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut", sagte Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen.
Kompanys Erkrankung hatte nicht nur in der Fußballwelt große Betroffenheit ausgelöst, zahlreiche Klubs schickten Genesungswünsche. Auch in der Politik ist der Kollaps Thema. "Das hat uns alle sehr betroffen gemacht. Ich hatte ihm zwei Wochen zuvor noch den Bayerischen Sportpreis verliehen. Man merkt, dass er fehlt, gerade an einem solchen Tag. Spieler verletzen sich, die Mannschaft wird durcheinandergewirbelt. Da ist es noch einmal etwas anderes, wenn auch der Chef fehlt. Ich hoffe, dass er bald wieder fit ist. Hauptsache, er wird gesund", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.
Frühes WM-Aus machte Altkanzlerin Merkel "fast wütend"
FußballSogar die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel meldete sich zu Wort. "Erstmal hat es mir unheimlich leidgetan. Ich wünsche ihm natürlich die schnellste Besserung. Aber auch ein Umfeld, wo er sich wirklich Zeit nehmen kann", sagte die 72-Jährige bei Magenta TV und verwies auf Zitteranfälle in der Schlussphase ihrer Ära als Kanzlerin. "So ist es ja auch bei mir gewesen. Als ich damals gezittert habe, bei militärischen Ehren, wo sich auch so Spannung entladen hat, wahrscheinlich durch den Tod meiner Mutter oder auch die Tatsache, dass ich wusste, ich werde aufhören, da setzt der Körper dann einfach Zeichen und das ist ja menschlich etwas sehr, sehr Gutes", zog sie eine Parallele.
Sie "schätze die Arbeit von Vincent Kompany unglaublich", ergänzte Merkel. "Auch seine klare Haltung, was Diskriminierung und vieles anbelangt. Ich kann mir vorstellen, wenn ich Fußballspieler oder -spielerin wäre, so eine Art Trainer möchte man gerne haben."
Verwendete Quellen: ntv.de, mar