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Sieg beim Debüt! Dicke Überraschung beim New York Marathon

Der Schwede Andreas Almgren hat beim 55. New-York-Marathon für eine dicke Überraschung gesorgt und bei seinem Debüt über die klassische 42,195-km-Distanz eines des wichtigsten Rennen der Welt gewonnen.

Der Europarekordler über 5000 m (Bahn) und im Halbmarathon (Straße) setzte sich am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein im Big Apple in 2:06:01 Stunden vor dem Italiener Yemaneberhan Crippa (2:06:14) durch.

Almgren teilte sich sein Rennen perfekt ein und war auf den letzten Kilometern der deutlich stärkste Läufer. Titelverteidiger Benson Kipruto (Kenia) wurde nur Vierter.

An den Streckenrekord des Äthiopiers Tamirat Tola (2:04:58/2013) kam Almgren nicht heran, auch der Europarekord (2:03:36) war außer Reichweite. Absolute Spitzenzeiten wie in Berlin oder Chicago gibt das Profil der Strecke in New York mit ihren fünf berüchtigten Brücken nicht her.

Bei den Frauen setzte sich die Kenianerin Sheila Chipkirui in einem packenden Finale in 2:24:36 Stunden vor der US-Amerikanerin Jessica McClain (2:24:42) durch und feierte ihren nach 2024 zweiten Sieg in New York. Dritte wurde Titelverteidigerin Hellen Obiri (Kenia/2:24:43), die ihren dritten Erfolg verpasste. Obiris Streckenrekord aus dem Vorjahr (2:19:51) blieb aber unangetastet. Ein starkes Rennen lief Fabienne Königstein (Hannover), die in 2:28:49 Stunden Zehnte wurde.

ATHLETICS-US-MARATHON-NEW YORK

Die legendäre Strecke des erstmals 1970 ausgetragenen Rennens führt durch alle fünf New Yorker Boroughs, die Stadtbezirke der Metropole. Vom Start auf Staten Island führt der Weg durch Brooklyn, Queens, die Bronx bis zum Finale nach Manhattan mit Ziel im Central Park. Am Sonntag waren wieder rund 60.000 Teilnehmende und zwei Millionen Zuschauende dabei.

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