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Formel 1 Austin Qualifying: Williams und Haas scheiden in Q1 aus

Im Qualifying in Austin schieden beide Williams-Fahrer in Q1 aus, nur Cadillac war langsamer. Hülkenberg verpasste Q3 als Zwölfter, Alonso startet von P12, während Norris wegen Tracklimits von P8 startet.

Formel 1 Austin Qualifying: Williams und Haas scheiden in Q1 aus
Austin, Qualifying, Williams

Hier im Ticker ist erst einmal Feierabend, für euch geht es aber wie versprochen noch weiter. Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll melden sich um 03:00 Uhr MESZ live auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de mit der Videoanalyse zum Qualifying. Rennstart am Sonntag ist dann um 21:00 Uhr MEZ, und wir sind hier natürlich wie gewohnt rechtzeitig mit einer neuen Tickerausgabe zurück. Viel Spaß nachher noch mit den Kollegen, schlaft gut und bis dann! Quasi erwartungsgemäß schieden heute beide Fahrer in Q1 aus.

Nur Cadillac war im Qualifying noch langsamer als Williams. Teamchef James Vowles erklärt: "Dieses Wochenende war schon seit den ersten Runden in FT1 schwierig. Uns fehlt das Tempo.

" "Ich glaube, heute hätte mehr drin gesteckt - wir haben nicht alles richtig gemacht -, aber Tatsache ist, dass es nur um ein paar Plätze geht und die Enttäuschung darin besteht, dass der Abstand zu den Top 10 groß ist", so Vowles. "Aber das ist für uns nichts Neues. Wir kennen die Herausforderung, die vor uns liegt, und wissen, was wir für das nächste Jahr erreichen müssen", erklärt der Teamchef.

Carlos Sainz ergänzt: "Es war ein hartes Wochenende und wahrscheinlich schwieriger, als wir erwartet hatten. Vor dem Qualifying haben wir jedoch einige Änderungen am Set-up vorgenommen, durch die sich das Auto tatsächlich besser anfühlte.

" "Meine letzte Runde lief sehr gut, mit sehr starken ersten und zweiten Sektoren. Aber ich habe in Kurve 15 einen Fehler gemacht, der uns möglicherweise einige Plätze gekostet hat", gesteht er. Ein Topergebnis wäre aber sowieso nicht möglich gewesen. Der Deutsche verpasste Q3 heute als Zwölfter und wird morgen von P11 starten.

Er berichtet: "Es war wieder einmal ein sehr enges Qualifying, und leider haben wir den Einzug in Q3 um eine Zehntelsekunde verpasst.

" "Mein erster Run in Q2 war ziemlich gut, aber im zweiten Lauf konnten wir das Quäntchen mehr an Rundenzeit nicht ganz herausholen. Im Mittelfeld entscheiden solche kleinen Unterschiede über alles", erklärt er.

"Trotzdem sind wir morgen von P11 aus in einer guten Ausgangsposition. Es wird ein langes, körperlich anstrengendes Rennen werden, vor allem weil diese Strecke so holprig ist.

" "Der Start und die erste Runde werden entscheidend sein, aber ich denke, wir können uns mit den Autos um uns herum messen und einen guten Kampf liefern", so Hülkenberg. Der Italiener hat am Sonntag seinen ersten WM-Matchball. Er gesteht: "Es fühlt sich zwar ein bisschen anders an , aber das Ziel bleibt dasselbe.

" "Ich muss einfach weiter meinen Job machen, und eigentlich habe ich das Gefühl, dass ich das Fahren und alles andere mehr genießen kann. " "Aber natürlich müssen wir morgen trotzdem das Rennen bestreiten, müssen trotzdem versuchen zu gewinnen, und dann werden wir sehen, was passiert. " "Ich habe das Gefühl, dass ich es ein bisschen mehr genießen kann, weil ich mich offensichtlich in einer sehr guten Position befinde. Aber dennoch ist die Einstellung immer dieselbe", betont er.

Der Spanier landete heute auf P15 und erklärt: "Die Leistung des Autos scheint hier in Austin bisher etwas besser zu sein, und es ist unser drittes Q2 in dieser Saison.

" "Dank einiger Strafen bei unseren Konkurrenten werden wir etwas weiter vorne starten, aber dadurch geraten wir aus unserer natürlichen Position heraus", so Alonso. Tatsächlich wird er von P12 starten, also unmittelbar hinter den Punkterängen. Die werden im Normalfall aber nur schwer zu erreichen sein.

"Ich denke, wir werden eher verteidigen als angreifen müssen, aber hier kann alles passieren, und es dürfte ein interessantes Rennen werden", so der Spanier. Für Teamkollege Lance Stroll war wieder einmal in Q1 Feierabend.

"Im Qualifying hatte ich viel Übersteuern und keinen Grip am Heck", erklärt der Kanadier. Apropos Tracklimits: Lando Norris verlor seine schnellste Q3-Zeit genau deswegen und startet daher morgen nur von P8.

"Das Auto war heute vom Tempo her sehr stark", sagt er zwar, betont aber auch, dass es "wahnsinnig schwer zu fahren" gewesen sei. Das bekannte McLaren-Problem also.

"Es ist wahrscheinlich das schwierigste Auto, das ich je in meinem Leben fahren musste. Aber es war gut genug für P2, also hätte ich auf P2 liegen müssen, bin aber auf P8 gelandet", so Norris.

"Das zeigt ganz klar, dass ich heute einen sehr schlechten Job gemacht habe", erklärt er selbstkritisch. In Q3 habe er dann die Tracklimits überfahren, weil der Wind ihn von der Strecke geschoben habe.

"Das ist einfach Pech, sonst nichts", so Norris. Auch Teamkollege Oscar Piastri bestätigt derweil:" Allein schon der Versuch, Performance aus dem Auto herauszuholen, war eine große Herausforderung.

" In den Trainings wurden haufenweise Zeiten wegen Verstößen gegen die Tracklimits gestrichen. Auch Antonelli verlor deshalb seine schnellste Zeit in FT3. Im Qualifying machte er dann besser.

"Einer der Schlüssel zum Erfolg war, dass ich keine Tracklimits überschritten habe", sagt er selbst bei Sky und erinnert daran, dass das in der Vergangenheit eine Schwäche von ihm gewesen sei. Heute machte er in der Qualifikation aber keine Fehler.

"Es war nicht einfach. In Q3 war es zunächst sehr schwierig, eine Runde hinzubekommen, da der Wind aufgefrischt hatte und die Bedingungen da draußen nicht einfach waren", berichtet er. Im Hinblick auf das Rennen sagt er noch: "Es wird schwierig werden, denn gestern hatten Max und Red Bull in den Longruns ein wirklich starkes Tempo.

" Er erwartet daher einen harten Kampf. Wer zu später Stunde noch Lust auf ein Rennen in Austin hat, der kann sich hier jetzt das zweite von drei Rennen der F1 Academy an diesem Wochenende live und komplett kostenlos anschauen: Während der Teamkollege die Pole holte, kam der Brite selbst nur auf P6. Fast eine halbe Sekunde fehlte auf Antonelli.

"Das Qualifying lief ehrlich gesagt ganz gut, bis wir ins Q3 kamen", berichtet er bei Sky. "Ganz ehrlich, ich bin einfach zwei schlechte Runden gefahren", gesteht der WM-Zweite und ergänzt: "Kimi hat das großartig gemacht. " "Ich glaube, ich hätte unter die Top 3 kommen können. Meine Runde in Q2 war zweieinhalb Zehntel schneller als die, die ich im Q3 gefahren bin", so Russell.

Er wisse, dass das heute von ihm "nicht gut genug" gewesen sei. In allen drei Trainings lag Ferrari vorne, im Qualifying wurden es dann nur P4 und P5. Charles Leclerc erklärt bei Sky, dass "vor allem die Reifen" dafür verantwortlich gewesen seien.

"Die Outlap war extrem schwierig. In Q3 war es etwas bewölkter. Die Streckentemperatur sank um ein oder zwei Grad, und für uns war das ein himmelweiter Unterschied", berichtet der Monegasse.

"Es ist schade, dass es in Q3 passiert ist, denn ich bin fest davon überzeugt, dass wir das Tempo hatten, um ganz vorne mitzukämpfen. Aber leider war das heute wieder nicht der Fall", ärgert er sich. Trotzdem hat er die Hoffnung auf den Sieg noch nicht aufgegeben.

"Ich glaube, das letzte Mal, als ich hier von Platz vier gestartet bin, habe ich gewonnen. Also hoffe ich, dass uns das morgen auch gelingt", so Leclerc. In der Tat gewann der Ferrari-Pilot 2024 in Austin von P4 aus. Das wollen wir natürlich noch auflösen: Isack Hadjar und Gabriel Bortoleto haben nach ihrer jeweiligen Aktion im dritten Training eine Verwarnung bekommen.

Hadjar wäre in Kurve 1 fast in Albon gekracht, Bortoleto stand Hamilton einmal im Weg. Auch gegen Nico Hülkenberg lief ja eine Untersuchung wegen einer Fast-Kollision mit Lance Stroll bei einem Probestart. Der Deutsche kommt hier komplett ohne Strafe davon, da die Kommissare die Situation als nicht gefährlich eingestuft haben. Der Franzose gehört mit P3 zu den positiven Überraschungen, nachdem bei ihm in den Trainings eigentlich nicht viel funktioniert hatte.

"Ich bin mit dem dritten Platz zufrieden. Seit Beginn des Wochenendes war es unglaublich schwer für mich", gesteht er auch selbst und erklärt: "Ich habe die richtige Balance nicht gefunden.

" Er bedankt sich daher beim Team, dass man doch noch die Wende schaffte. "Ich bin mit dem dritten Platz zufrieden, aber wir hatten die Chance auf die Poleposition", ärgert er sich ein bisschen. "Ich hatte in den Kurven 13 und 15 einen riesigen Rückenwind. Ich habe in meiner Runde so viel Zeit verloren, deshalb bin ich ein bisschen enttäuscht", so Hadjar.

Am Ende fehlten 0,215 Sekunden auf die Pole. Der Niederländer sah nach Q2 eigentlich wie der Favorit aus, konnte dann aber kaum noch zulegen.

"Q3 war einfach nicht gut", berichtet er. "Q1 und Q2 liefen gut, aber dann hatte ich aus irgendeinem Grund auf beiden Reifensätzen einfach keine gute Balance", erklärt er. "Es gab keine Fehler, aber einfach keinen Grip, und das Auto fing an, stark ins Rutschen zu geraten. " "Ich bin ehrlich gesagt mit Q3 nicht besonders zufrieden.

Das war nicht das, was ich mir gewünscht habe, und auch nicht das, was ich erwartet habe.

" "Aber wenn es trotzdem P2 ist, nehme ich das", so Verstappen. Auf jeden Fall eine spannende Ausgangslage für das Rennen! Bericht Ergebnis Startaufstellung Fotos: F1: Grand Prix der USA 2026 zur Galerie-Vorschau In zehn Minuten beginnt das Qualifying in Austin und wir verlagern das Geschehen damit erst einmal wieder in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach dem Ende der Qualifikation geht es an dieser Stelle weiter mit den Stimmen zum Samstag.

Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr das Rennen am Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier! Red Bull gewann die beiden vergangenen Rennen, doch dieses Mal sieht Laurent Mekies sein Team und Max Verstappen nicht in der Favoritenrolle.

"Wir rechnen mit einer schwierigeren Situation als bei den letzten drei Rennen", so der Teamchef bei Sky. Er betont: "Ferrari war extrem schnell. Sie scheinen der Maßstab zu sein.

" Hinter der Scuderia sei es "ein enger Kampf" zwischen Red Bull, Mercedes und McLaren. Aber warten wir mal ab. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass Verstappen im Qualifying plötzlich eine Wunderrunde auspackt ...

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