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Lennart Karl: In Madrid werden Erinnerungen wach
Lennart Karl: In Madrid werden Erinnerungen wach

Lennart Karl ist derzeit in aller Munde. Auch in Spanien sorgt er für Schlagzeilen - was auch an einer unbedachten Aussage zu Real Madrid liegt.

Der Auftritt von Lennart Karl beim Sieg des FC Bayern gegen Atlético Madrid in der Champions League hat auch in Spanien hohe Wellen geschlagen. Der Youngster des Rekordmeisters sorgte für Begeisterung – und das nicht nur wegen seines frechen Führungstreffers beim 2:0-Erfolg.

Denn in Spanien erinnert man oft und gerne an die ersten Schlagzeilen, die der 18-Jährige abseits des Platzes produziert hat. „Karl ist ein selbst erklärter Madritista“, schrieb die Marca nun. Und spielte damit auf Karls Aussagen aus dem vergangenen Januar an.

Damals hatte das Bayern-Juwel öffentlich erklärt, eines Tages für Real Madrid spielen zu wollen. Ein gefundenes Fressen auch für die spanische Presse, die nach dem Atlético-Spiel im großen Detail nacherzählt, dass Karl einst schon für ein Probetraining in Madrid war.

Karl erobert das Stadion von Reals Stadtrivale

Dass der Teenager nun ausgerechnet gegen Reals Stadtrivalen trifft, dürfte ihn für Fans der Königlichen nur noch interessanter machen. „Karl erobert das Metropolitano und lässt seine Kritiker verstummen“, heißt es bei der Marca daher auch.

Auch die zweite große Sportzeitung aus Madrid, die As, widmete Karl einen ausführlichen Artikel. „Nicht jeder muss Lamine sein“, lautet die Schlagzeile dort.

Tenor: Karl sei erst durch die Verletzungen von Luis Díaz, Ismael Saibari, Jamal Musiala und Serge Gnabry wieder in die Startformation gespült worden – und das sei auch ok. Nicht jeder Nachwuchsspieler müsse wie Lamine Yamal vom FC Barcelona gleich absoluter Leistungsträger sein. Es gehöre zur Entwicklung von Toptalenten, auch schwierige Phasen zu durchleben.

Karl hatte nach einer längeren Verletzungspause einen schwierigen Saisonstart. Zuletzt musste er sich auch Kritik aus den eigenen Reihen anhören, namentlich von Uli Hoeneß und Max Eberl. Was wiederum seinen Berater, Michael Ballack, auf den Plan rief und zu einer öffentlichen Debatte führte.

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