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Die Hinspielrunde in der Kreisklasse geht am Wochenende in die finale Runde. Dabei erwartet der TSV Sielenbach als Tabellenvierter (22 Punkte) den Spitzenreiter SV Ried. Die Ströhl-Elf hat mit dem 1:0-Auswärtssieg am letzten Wochenende bei FC Alba Augsburg selbst für die optimalen Voraussetzungen gesorgt. Zumal der SV Ried nach elf Spielen ohne Niederlage – 0:2 gegen Ottmaring – erstmals wieder ein Wochenende ohne Punkte beendete.
„Wir haben in dieser Begegnung nicht zu verlieren“, schiebt deshalb der Sielenbacher Coach die Favoritenrolle klar dem Tabellenführer (28 Punkte) zu. „Die werden den größeren Druck haben nach der zweiten Saisonniederlage“, freut sich der 34-jährige Ex-Affinger auf das Spitzenspiel. Ströhl ist mit der Entwicklung seiner Mannschaft sehr zufrieden. „Die Jungs ziehen immer voll mit und setzen die Vorgaben in den Spielen dann ausgezeichnet um“, freut es ihn, dass man mit Elija Kreppold und Florian Mayr zwei Jungspunde ins Team etablieren konnte.
Zudem ist Routinier Robert Haug der große Rückhalt im Team, so Ströhl. „Er hat eine tragende Rolle, die er optimal ausfüllt“, setzt er deshalb auch gegen den offensivstarken Gast aus Ried auf die Erfahrung des 42-jährigen Abwehrhünen Haug. Dagegen machte Jonas Gottwald, Rieds Spielertrainer, nach dem Dämpfer gegen Ottmaring eine große Enttäuschung in seinem Team aus. „Die Jungs waren auch beim Dienstagtraining noch der deprimiert, denn die Niederlage war vermeidbar“, blickt er aber nun konzentriert nach vorn.
„Unser Restprogramm vor der Winterpause ist sehr taff“, erwartet er am Sonntag zunächst gegen den TSV Sielenbach und eine Woche später bei den Sportfreunden Friedberg zwei schwere Brocken. „Wer oben steht, will es auch bleiben“, gilt es für in zunächst, „dass wir in Sielenbach zumindest einen Punkt mitnehmen“. Dabei wird sein Team wieder bis an die Schmerzgrenze gehen müssen: „Mit halber Kraft kann man nichts erreichen und wir wollen den Herbstmeistertitel, auch wenn der grundsätzlich nichts wert ist.“
Fraglich ist dabei noch der Einsatz von Jolko Liedtke: „Das wird sich erst kurzfristig entscheiden“, bangt Gottwald um seinen Co-Spielertrainer vor dem Spitzenspiel in Sielenbach. Der VfL Ecknach II fährt am Sonntag zur Mittagszeit (12 Uhr) an den Griesbach nach Ottmaring. Nach drei Siegen im Gepäck will die Buchner-Elf dort die Serie weiter festigen und bei der Augustin-Elf nicht leer ausgehen. Die Rinnenthaler kletterten nach dem jüngsten 2:0-Auswärtssieg bei der TSG Augsburg auf den sechsten Rang hoch.
Der TSV Kühbach ist zu Gast bei den Sport-Freunden Bachern, der SV Obergriesbach beim TSV Firnhaberau. Dem sieglosen TSV Friedberg steht gegen den Tabellenzweiten SV Hammerschmiede erneut eine Herkulesaufgabe bevor, während die Sportfreunde Friedberg Gastgeber gegen den FC Alba Augsburg ist. In der Nordstaffel erwartet Affings Spielertrainer Michael Gerbl endlich wieder einen Dreier nach den zuletzt dürftigen Auftritten. Im Kellerderby treten die Affinger beim Vorletzten SV Erlingen an, der erst einen Sieg auf dem Konto hat.
Der TSV Hollenbach II erwartet den Zweiten SV Gablingen, der am letzten Wochenende einen 7:3-Kanterfolg gegen die DJK Stotzard verbuchte. Die Knauer-Elf ist nun am Sonntag Gastgeber gegen Schlusslicht FC Langweid, der noch sieglos ist. Der SV Echsheim-Reicherstein fährt zum SC Biberbach und der FC Gundelsdorf hat Spitzenreiter CSC Bartzenhofen-Hirblingen zu Gast.