Am 6. Bundesliga-Spieltag kam der BVB bei Union Berlin nur zu einem 0:0. Hinten hui, vorne pfui: Die Noten für Borussia Dortmund in der Einzelkritik.
1 / 14Gregor Kobel: Musste 45 Minuten lang überhaupt nichts halten, lenkte dann einen tückischen Freistoß-Aufsetzer von Imeri stark über die Latte. Ließ sich auch ansonsten nichts zuschulden kommen, erlebte insgesamt einen ruhigen Abend (nur ein einziger Union-Schuss kam aufs BVB-Tor). Note: 2,5 © Scott Coleman/Eibner via Imago
2 / 14Joane Gadou: Unterband aufmerksam einen schnellen Tempo-Gegenzug der Berliner (36.). Dass er der sprintschnellste Spieler auf dem Platz war (35,02 km/h), gereichte ihm hier zum Vorteil. Gut im Zweikampf, streute auch mal ein starkes Dribbling und einen Distanzschuss ein. Im Aufbauspiel zwar mit einzelnen Wacklern. Insgesamt aber eine gute Vorstellung. Note: 2 © Michael Taeger/Imago
3 / 14Waldemar Anton: Sah schon sehr früh im Spiel die Gelbe Karte (7.). Zeigte sich auch danach weiterhin körperlich präsent und verbuchte einige starke Ballgewinne. Der heimliche BVB-Abwehrchef ging als Leader voran, gewann allein in Halbzeit eins 14 (!) Zweikämpfe – die meisten aller Spieler. Bockstark mit einem zum Glück nicht teuren Schönheitsfehler: Sein Ausrutscher ermöglichte eine Union-Großchance, die Skarke liegenließ (60.). Note: 1,5 © dts Nachrichtenagentur/Imago
4 / 14Nico Schlotterbeck: Kehrte gegen Union Berlin wieder in die BVB-Startelf zurück. Einen Fehlpass im Aufbauspiel bügelte Anton wieder aus (20.). Ansonsten aber recht stabil. Note: 3 © Scott Coleman/Eibner via Imago
5 / 14Julian Ryerson: Gegen seinen Ex-Klub war der Norweger von Anfang an umtriebig auf der rechten Seite. Seine Flanken fanden aber kaum die Mitspieler – bis er in der 56. Minute Beiers Großchance ermöglichte. Auch Guirassys Kopfball-Gelegenheit bereitete er vor. Seine Defensivaufgaben erledigte er ordentlich. Note: 3,5 © Uwe Koch/HMB Media via Imago
6 / 14Jobe Bellingham: Hatte viele Ballkontakte (61 im Vergleich zu Nmechas 51) und auch die eine oder andere gute Idee. In klare BVB-Chancen mündete aber beides nicht. Okay in der Defensivarbeit. Note: 4,5 © Engler/Nordphoto via Imago
7 / 14Felix Nmecha: Der BVB-Mittelfeldchef war anfangs noch weniger auffällig als Bellingham. Oft einen Schritt zu spät oder nicht konsequent genug, sowohl im Zweikampf als auch beim Passspiel in die Spitze. Bezeichnend, wie er sich nach 58 Minuten wegen eines leichten Zupfers lieber im Strafraum fallen ließ, als zum Tor zu ziehen. Note: 5 © John MacDougall/AFP
8 / 14Daniel Svensson: Da fast alles über rechts oder durch die Mitte lief, war er offensiv kaum zu sehen. Seine Defensivaufgaben erledigte der Schwede aber meistens solide. Note: 4 © John MacDougall/AFP
9 / 14Ethan Nwaneri: Sah zum Erschrecken aller in der 1. Minute für sein Foul an Rothe die Rote Karte – ein Versehen von Schiri Schlager, der umgehend auf Gelb korrigierte. Spielerisch bemüht, fand aber gegen eine massierte Union-Defensive kein Durchkommen. In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit schoss er aus aussichtsreicher Position direkt in die Arme von Rönnow. Traf zu oft falsche Entscheidungen und ist in dieser Form keine Verstärkung. Nach 62 Minuten ausgewechselt. Note: 5 © John MacDougall/AFP
10 / 14Maximilian Beier: Er durfte heute wieder in offensiverer Rolle ran. Anfangs extrem unauffällig. Immerhin engagiert im Zweikampf und später etwas häufiger ins Spiel eingebunden. Nach 55 Minuten tauchte er frei vor dem Union-Tor auf und ließ diese Riesenchance liegen. Den muss er machen. Nach etwas mehr als einer Stunde war auch für ihn Schluss. Note: 4,5 © Scott Coleman/Eibner via Imago
11 / 14Serhou Guirassy: Der BVB-Stürmer Nummer 1 spielte in Berlin wieder von Beginn an. Sah nach 13 Minuten schon die dritte Dortmunder Gelbe Karte. Hatte Probleme, Bälle festzumachen oder weiterzuleiten. Wirkte auch gedanklich merkwürdig langsam. Zugutehalten muss man ihm, dass es seinen Mitspielern kaum gelang, ihn einzubinden. Dennoch darf man von ihm mehr erwarten. Seine einzige Chance: In der 79. Minute köpfte er unter Bedrängnis aus 5 Metern am Tor vorbei. Note: 5 © Michael Taeger/Imago
12 / 14Konstantinos Karetsas: Nach 62 Minuten für Maximilian Beier im Spiel. Nur 5 Minuten später musste er verletzt ausgewechselt werden. Das sah nicht gut aus – wir wünschen gute Besserung. Ohne Note © Jordi Mergen/Imago
13 / 14Fabio Silva: Kovac-typisch kam er nach 62 Minuten beim Stand von 0:0 ins Spiel, ersetzte Ethan Nwaneri. Setzte zwar einzelne Offensiv-Akzente, aber konnte auch nicht mehr entscheidend eingreifen. Note: 3,5 © Scott Coleman/Eibner via Imago
14 / 14Mathis Albert: Ersetzte nach 70 Minuten den verletzten Karetsas und bleibt wegen zu kurzer Spielzeit: Ohne Note © Bahho Kara/Kirchner-Media