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Springer genervt von Stadiongesprächen: „Bisschen blöd“
Springer genervt von Stadiongesprächen: „Bisschen blöd“

Der Dartsprofi ist Dauerkartenbesitzer bei Mainz 05. Eine Sache geht ihm aber auf die Nerven.

Sein gestiegener Bekanntheitsgrad erfüllt Niko Springer mit Stolz, eine Ausnahme empfindet der deutsche Dartsprofi aber als besonders störend. Wenn der Weltranglisten-36. seinen Herzensklub Mainz 05 in der Kurve anfeuert, dann hätte er gerne seine Ruhe.

„Ich habe eine Dauerkarte im Stehblock. Da ist es dann tatsächlich so, dass ich sehr oft angesprochen werde“, sagte Springer vor dem Start der EM in Dortmund: „In erster Linie finde ich das gar nicht schlimm. Das ist auch ein Privileg und ein schönes Gefühl, dass Leute mit mir sprechen oder Bilder mit mir machen wollen.“

Das Problem beginne mit dem Anpfiff. „Wenn dann das Spiel losgeht und man eigentlich seine Mannschaft unterstützen will und dann immer wieder in Gespräche verwickelt wird“, sagte der gebürtige Mainzer, „das ist dann teilweise ein bisschen blöd.“

Er sei eher der zurückhaltende Typ, sagte Springer: „Ich würde niemanden wegschicken oder ihn bitten, mich mal in Ruhe zu lassen. Ich lasse es dann mehr oder weniger über mich ergehen. Deswegen ist es in der Hinsicht manchmal schon ein bisschen schwierig.“

Ins Stadion hat es Springer in dieser Saison noch nicht geschafft, dabei haben die 05er einen hervorragenden Bundesligastart erwischt. Für Springer steht nun die heiße Phase an, am Donnerstag beginnt die EM. Der „Meenzer Bub“ trifft am Freitag (ab 20.00 Uhr/Sport1 und DAZN) auf den Weltranglistenfünften Jonny Clayton aus Wales.

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Gefragt, ob der EM-Titel wahrscheinlicher sei oder dass die Mainzer in die Champions League einziehen, sieht Springer seinen Verein in der besseren Ausgangsposition. „Also aktuell stehen wir auf Platz fünf, deswegen würde ich mit der Champions League gehen“, sagte der Dartsprofi: „Ja, das kann man ruhig mal machen.“

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