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Eintracht Frankfurt steht vor großen Veränderungen. Vereinspräsident Mathias Beck erklärt im Podcast, warum er Axel Hellmann vom Vorstandsvorsitz überzeugen musste.
Frankfurt – Bei Eintracht Frankfurt stehen die Zeichen auf Veränderung: Nach personellen Weichenstellungen und der Neuausrichtung der Führungsetage hat Vereinspräsident und Aufsichtsratschef Mathias Beck im vereinseigenen Podcast „Eintracht vom Main“ Einblicke in die Entscheidungsfindung gewährt. Dabei berichtete Beck, dass Axel Hellmann vor seiner Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden der Fußball AG zunächst gezögert hatte.
„Der Schritt zum Vorstandsvorsitzenden war bei Axel Hellmann die logische Konsequenz. Wenn wir uns die vergangenen zehn Jahre ansehen, dann können wir mit Stolz darauf zurückblicken. Daran hat er einen großen Anteil“, erklärte Beck in einem Podcast von Eintracht Frankfurt über den langjährigen Funktionär der Hessen.
Hellmann, der bereits seit über 25 Jahren für die Eintracht tätig ist und seinen Vertrag langfristig bis 2031 verlängert hat, musste von Beck jedoch erst zur Übernahme des Chefpostens bewegt werden: „Als Axel zu Beginn zögerte, habe ich ihm gesagt, dass wir ihn brauchen. Wir müssen Eintracht Frankfurt mit ganzer Kraft nach vorn bringen. Wenn nicht Axel, wer dann?“
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Der Schritt an die Vorstandsspitze markiert für die Hessen den Beginn einer neuen Phase. „Wir sind bei Eintracht in einer Phase, wo wir vor Veränderungen stehen. Da braucht es einen starken Vorstandsvorsitzenden“, betonte Beck. Die Eintracht befindet sich in einem rasanten Entwicklungsprozess: Neben der Verpflichtung von Joti Chatzialexiou als neuem Sportvorstand nach dem Umbruch in der Eintracht-Führungsetage justiert der Klub auch seine Transfer- und Wachstumsstrategie neu, ohne dabei an sportlichen Ambitionen einzubüßen.
Für Beck ist die klare Struktur an der Führungsspitze die Basis, um den Verein handlungsfähig zu halten. Durch die enge Abstimmung zwischen dem e.V. und der Fußball AG wolle die Eintracht nach innen und außen Geschlossenheit demonstrieren, um den Verein für die anstehenden schweren Aufgaben aufzustellen.
In der Bundesliga hinken die Südhessen derzeit den Erwartungen hinterher. Mit elf Punkten nach acht Spielen belegen die Adler derzeit den achten Tabellenplatz und würden ohne Schützenhilfe abermals das internationale Geschäft verpassen. Mit der neuen Aufstellung in der Vereinsführung soll die Eintracht nun wieder den Weg zurück zum Erfolg finden. (seb)