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Nun gibt es aber auch mal Rückendeckung. Sportdirektor Christoph Freund stärkt seinem jungen Talent nach den turbulenten vergangenen Wochen demonstrativ den Rücken. Dabei lobt der Österreicher ausdrücklich die besondere Art des 18-Jährigen vom FC Bayern.
📌 Fakten zu Lennart Karl
„Er ist ein anderer Typ als andere junge Spieler. Aber wir wollen ja auch gerne Typen haben. Er ist frech, mutig – und, wie wir schon öfter gesagt haben: Er scheißt sich nichts, macht Tore, macht Dinge, die andere nicht machen. Und außerhalb des Platzes ist er ein bisschen anders als andere, aber das gehört auch dazu“, erklärte Freund.
Solche Charaktere tun laut dem Funktionär sowohl der eigenen Mannschaft als auch der gesamten Liga gut. Grundvoraussetzung bleibe jedoch stets der unermüdliche Einsatz im Training. Genau diese harte Arbeit bespreche man intern immer wieder mit dem Nachwuchsspieler, der die Vorgaben auch umsetze. Deshalb blickt Freund den kommenden Wochen und Monaten sehr positiv entgegen. Er geht fest davon aus, dass sich der Offensivmann weiterhin belohnen und seine Antworten auf dem Platz geben wird.
Erst am Dienstag hatte der Youngster beim 2:0-Erfolg gegen Atlético Madrid den wichtigen Führungstreffer markiert. Zwei Tage später folgte der nächste sportliche Höhepunkt für den Teenager. Bundestrainer Jürgen Klopp nominierte ihn am Donnerstag für die anstehenden Partien in der Nations League.
Über diese Berufung zeigt sich die sportliche Leitung der Münchner hochzufrieden. „Ich bin froh für Lenny, dass er wieder im Nationalteam dabei ist. Ich glaube, er hat es sich auch verdient, hat auch dort gute Leistungen gebracht“, betonte Freund.
Am Freitag blickte der Münchner Sportdirektor auf diese turbulente Phase zurück. „Es war natürlich jetzt unruhig die letzten Wochen“, gab Freund offen zu. Am Ende zähle für den Verein aber nur die sportliche Entwicklung. „Aber für uns ist ganz ehrlich entscheidend, was Lenny auf dem Platz macht, wie er trainiert, wie er arbeitet“, stellte der Österreicher abschließend klar.