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Gladbach hadert nach Paderborn-Punkt: Doch ein Star wird zum Krisen-Lichtblick

Jens Castrop feiert gegen Paderborn sein lang ersehntes Comeback. Der Südkoreaner könnte für Gladbach nun zum Krisen-Lichtblick werden.

Jens Castrop im Fokus
Jens Castrop steht Gladbach nach langer Verletzungspause endlich wieder zur Verfügung.

Die erste kleine Euphoriewelle ist in Gladbach schon wieder futsch. Nach zwei Siegen in Serie kommt die Elf von Alexander Blessin gegen Paderborn nicht über ein 0:0 hinaus.

Eins ist klar: Will Gladbach die Klasse halten, müssen gegen Teams wie Paderborn drei Punkte her. Doch inmitten der derzeitigen Abstiegsangst wird ein Star plötzlich zum Lichtblick: Jens Castrop.

📌 Fakten zu Jens Castrop

Gladbach: Castrop im Eiltempo zurück

Was waren die Sorgen um den Südkoreaner im Sommer nicht groß. Nach seiner schweren Schulterverletzung war die Prognose niederschmetternd: Castrop sollte nach einer Operation erst im neuen Kalenderjahr auf den Rasen zurückkehren können. Doch jetzt steht der 23-Jährige schon Ende Oktober wieder auf dem Platz. Eine Rückkehr im Eiltempo, die für Gladbach noch richtig wichtig werden könnte.

Denn gerade im zentralen Mittelfeld fehlt es Trainer Blessin momentan an Qualität. Castrop selbst ist jedenfalls zuversichtlich, dass er schon bald wieder bei 100 Prozent ist: „Ich habe volles Selbstvertrauen in die Schulter. Ich habe noch nicht die hundertprozentige Bewegung, wie ich sie auf der anderen Seite habe. Aber ich habe keine Angst, in Zweikämpfe zu gehen. Die Schulter ist fest – das ist sehr positiv“, so der gebürtige Düsseldorfer, der sich „Schritt für Schritt“ rantasten will.

Castrop bleibt positiv

Trotz der jüngsten sportlichen Misere bleibt Castrop im Hinblick auf die Mission Klassenerhalt positiv: „In der Zeit, in der ich verletzt war und die Spiele von oben anschauen musste, hat man nicht die wahre Qualität der Mannschaft gesehen. Aber ich finde, dass man in den letzten Spielen wieder eine ganz andere Mannschaft gesehen hat.“

Nach Saisonende könnte es für Gladbach bei Wael Mohya ganz eng werden, das Eigengewächs weckt großes Interesse. Nun zeigt Klub-Boss Rainer Bonhof klare Kante.

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