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Der Kollaps von Vincent Kompany beschäftigt auch seine Amtskollegen der anderen deutschen Profivereine. Egal ob Miroslav Klose vom 1. FC Nürnberg, Niko Kovac von Borussia Dortmund oder Miron Muslic von Schalke 04, alle finden mahnende Worte.
Klose sendet Genesungswünsche nach München und gibt gleichzeitig Einblicke in die Belastungen des Traineralltags: „Ich war auch geschockt. Es ist nicht einfach, denn wir sind alle stur. Wir müssen uns selbst die Freizeit für den Kopf freischaufeln. Ich merke es selbst bei mir: Ich habe einen Tag in der Woche, wo ich wirklich versuche, ein bisschen früher den Laden zu verlassen. Aber das schaffe ich nicht immer.“
Muslic fühlt mit dem Bayern-Coach: „Ich kenne das. Der Tag ist manchmal sehr, sehr lang. Unser Job ist sehr fordernd. Deswegen ist eine – so sagen wir es in Österreich – ‚Coaching-Hygiene‘ sehr wichtig. Ich wünsche Vincent nur das Allerbeste. Ich hoffe, es ist nicht so schlimm und wir sehen ihn bald wieder an der Seitenlinie.“
Nach dem gestrigen 1:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt formulierte Kovac auf der Pressekonferenz einen deutlichen Wunsch. Es sei „wichtig in dieser Phase, ihm Ruhe zu geben. Er braucht die Zeit. Wir wissen alle, wie anstrengend so ein Trainerjob ist“.
Kompany wird dem FC Bayern womöglich wochenlang nicht zur Verfügung stehen. Wie Co-Trainer Aaron Danks aber vor der Partie gegen den SC Freiburg bei ‚DAZN‘ erklärte, befindet sich sein Chef auf dem Weg der Besserung: „Die Rückmeldungen sind im Moment wirklich positiv. Es geht ihm jeden Tag ein bisschen besser. Es werden weiterhin Untersuchungen durchgeführt. Aber ja, die Anzeichen sind wirklich positiv.“