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Simon Sohm weiter am Tabellenende, Miro Muheim erzielt HSV-Traumtor

Am Samstag waren wieder zahlreiche Schweizer Legionäre auf den Plätzen dieser Welt unterwegs. Hier gibt es wie gewohnt die Übersicht zu den Leistungen unserer Schlachtenbummler.

Simon Sohm weiter am Tabellenende, Miro Muheim erzielt HSV-Traumtor

Junior Zé (Eintracht Braunschweig): Für den Zürcher war am Samstag nicht viel zu holen, er hatte aber auch wenig Einfluss auf den Spielausgang. Junior Zé unterlag mit seinen Braunschweigern auswärts Fürth mit 0:2. Der ehemalige Basler kam nur für die letzten Minuten als Joker zum Einsatz, sein Teamkollege Andi Hoti wartete vergeblich auf seine Einwechslung. Fürths Aaron Keller kam lediglich für die allerletzten Spielminuten.

Michael Heule, Alessandro Vogt (1. FC Heidenheim): Beide Schweizer standen im Auswärtsspiel gegen Topteam Wolfsburg in der Anfangsformation. Und beide mussten am Ende mit anschauen, wie Heidenheim mit 1:3 unterlag. Es war die erste Saisonniederlage. Michael Heule und Alessandro Vogt erhielten dabei nicht nur ein Mandat in der Startelf, sondern spielten über die vollen 90 Minuten durch. Wolfsburgs Alessio Besio kam als Joker für die letzten zehn Minuten.

Jan Elvedi (1. FC Kaiserslautern): Mit einem 2:0 im Heimspiel gegen Bochum wurde der vierte Saisonsieg eingefahren. Jan Elvedi erhielt für eine Grätsche in der 70. Minute völlig zu Recht die Gelbe Karte. Wenige Zeigerumdrehungen später wurde der Innenverteidiger vom Feld genommen.

Simon Sohm (Venezia FC): Wartet nach seinem Wechsel zu Venezia weiterhin auf seinen ersten Sieg, gar auf den ersten Punktgewinn überhaupt. Simon Sohm kam in der Anfangsformation stehend nicht über ein 1:3 bei Atalanta hinaus. Es war die sechste Niederlage im sechsten Ligaspiel, Venezia steht damit weiter am Tabellenende der Serie A.

Union Berlin – Borussia Dortmund 0:0

Es war in der Alten Försterei fast nicht weniger als ein Schaulaufen der Schweizer Legionäre. Michel Aebischer erhielt zum sechsten Mal ein Aufgebot in der Startelf – genauso wie sein Landsmann Kastriot Imeri. Trainer Mauro Lustrinelli schöpfte also all seine helvetische Möglichkeiten aus. Im Dortmunder Tor stand unterdessen Gregor Kobel, der nach zwei Pflichtspielen in Folge wieder die Null halten konnte und kein Gegentor zuliess.

Urs Fischer (Mainz 05): Durfte am Samstag einen knappen 1:0-Auswärtssieg gegen Schalke bejubeln und im Zuge dessen vielleicht schon ein bisschen von Europa träumen. Seinen Captain Silvan Widmer brachte der Übungsleiter erst unmittelbar vor dem Schlusspfiff. Auf Schalker Seite stand Adrian Gantenbein zum zweiten Mal in Folge in der Bundesliga-Startelf.

Miro Muheim (Hamburger SV): Der Schweizer Nationalspieler avancierte durch seinen goldenen Treffer zum Hamburger Matchwinner. Das Heimspiel gegen Stuttgart wurde mit 1:0 gewonnen – dank Miro Muheim. In der Zentrale zum Einsatz kommend, zog der Zürcher wenige Minuten vor Ende der regulären Spielzeit aus rund 25 Metern voll ab und traf mit links traumhaft in den rechten Winkel.

Fabian Rieder (FC Augsburg): Ein irres Spiel, das Fabian Rieder und seine Augsburger in Elversberg spektakulär mit 3:4 verloren haben. Rieder vertrat seine Farben wie gewohnt als Captain und reihte sich mal wieder in die Torschützenliste ein. Der Berner erzielte per Penalty den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3-Anschluss. Es war Rieders drittes Saisontor.

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