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Fußball: Herzschmerz bei Real Madrid-Star
Videoclip • 01:08 Min
Am Sonntag steht in der spanischen Liga der 265. Clasico an. Jose Mourinho steht mit Real Madrid dabei ordentlich unter Zugzwang, um den Anschluss an den FC Barcelona nicht zu verlieren und Zweifel an seiner Person verstummen zu lassen.
Beim 265. Clasico am Sonntag könnte der FC Barcelona an der Tabellenspitze enteilen. Die Gäste aus Madrid und ihr prominenter Coach stehen unter gehörigem Erfolgsdruck.
Neun Punkte Rückstand auf den Erzrivalen, das Nachsehen in der ewigen Clasico-Bilanz und ganz früh in der Saison eine Trainerdiskussion um Exzentriker Jose Mourinho: Ein Horrorszenario für Fans von Real Madrid - und doch trennt den größten Fußballklub der Welt nur eine prestigeträchtige Auswärtsniederlage davon, dass es Realität wird.
"Es ist zwar nur ein weiteres Ligaspiel, aber es ist kein Spiel wie jedes andere", sagte Mourinho bei "Movistar" vor dem 265. Duell mit dem FC Barcelona.
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Während das von Hansi Flick gecoachte Barca nach seiner Champions-League-Niederlage gegen Paris Saint-Germain (2:4) zwar ein paar Wunden zu lecken hat, aber in der Liga voll auf Kurs liegt, sind die Königlichen am Sonntag (ab 21 Uhr im Liveticker) schon zum Siegen verdammt.
In Madrid brennt es - trotz vier Pflichtspielsiegen in Folge (!) - schließlich an mehreren Herden. Der Stürmerstar Vinicius Junior? Völlig außer Form und in Barcelona rotgesperrt. Das Projekt Meisterschaft? Nach zwei frühen Niederlagen bereits arg gefährdet. Und der Starcoach? Dem Vernehmen nach schon fast wieder vor dem Aus.
Das jedenfalls suggerierten zuletzt die Berichte mehrerer gut vernetzter Journalisten. Die Quintessenz: Trotz des überzeugenden 4:1 gegen RB Leipzig in der Königsklasse zuletzt fehlt es den Verantwortlichen rund um den legendär ungeduldigen Florentino Pérez an spielerischer Entwicklung.
Und so würden sich die Bosse im Hintergrund bereits mit einer möglichen Verpflichtung etwa des ehemaligen Frankreich-Trainers Didier Deschamps befassen - für den Fall, dass es bei Mourinho und seinem Team nicht schnell bergauf geht.
Der Portugiese selbst gibt sich gelassen. Wobei: Eine Thematik verleitete Mourinho, der nach der Verkündung der Vinicius-Sperre kürzlich mal wieder eine Verschwörung gewittert hatte, im Vorfeld des Duells dann doch zu einer Klage. Die Tatsache nämlich, dass der Gegner unter der Woche bereits am Dienstag randurfte, während Real mittwochs gegen Leipzig spielte. "Uns fehlen 24 Stunden Regenerationszeit", maulte er, "aber wir sind auf dem richtigen Weg".
Auf Mourinho wartet am Sonntag bereits der 18. Clasico seiner Laufbahn. Insgesamt ist es das 265. Pflichtspiel zwischen den großen spanischen Klubs; und eines von zusätzlichem Prestige.
Aktuell herrscht tatsächlich eine ausgeglichene Bilanz, bei insgesamt 52 Unentschieden haben beide Teams bislang 106 Siege gefeiert. Beim FC Barcelona werden sie deshalb alles dafür tun, die Bilanz auf ihre Seite zu ziehen - und nebenbei einen neuen Startrekord in La Liga aufzustellen.
Der Clasico, sagte Flick, sei natürlich "immer wichtig für uns". In der vergangenen Saison demütigten die Katalanen den Gegner, als sie mit einem 2:0 gegen Real die Meisterschaft perfekt machten - nun gilt es, sich nicht vom Stimmungsdämpfer gegen PSG herunterziehen zu lassen.
Dafür gibt es auch eigentlich keinen Grund: Die Topform von Starstürmer Lamine Yamal, die Rückkehr des wiedergenesenen Kapitäns Raphinha, die Siegesserie in Heimspielen, die bis in den November 2025 zurückreicht und ja, vielleicht auch die Unruhe beim Rivalen: das alles spricht für den FCB.