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Skicrosserin Christina Födermayr zog Schlussstrich –
„Für den Großteil meines Lebens war das alles, was ich kannte. Und für lange Zeit dachte ich, es gäbe immer mehr“, schrieb Christina Födermayr auf Instagram und begann so einen Post, der zugleich ein trauriger war. Denn die 25-jährige Skicrosserin, für Österreich auch zweimal bei Olympia, beendete mit diesem Post ihre Karriere. Immer gab es noch ein Rennen, noch eine Chance, noch eine Chance, um zu sehen, wie weit man gehen kann. Doch dann kam die Erkenntnis: Man kann nicht alles kontrollieren, so sehr man auch arbeitet. „Ich habe diesem Sport alles gegeben, was ich konnte.“ Doch nun blickt Christina Födermayr in die Zukunft. Und vom Sport will sie sich nur in Erinnerung behalten, was alles schön war und nicht, was alles sein hätte können.
Und sein können hätte wohl mehr, als es letztlich war, denn Födermayr war in den vergangenen Jahren durchaus vom Verletzungspech verfolgt. Just in dem Weltcuprennen, in dem sie als Zweite ihr erstes (und letztlich einziges) Podest im Weltcup einfuhr, wurde auch zum schlimmsten, erlitt die Tirolerin doch dabei eine Teilruptur des hinteren Kreuzbandes sowie des Innenbandes im linken Knie. Nicht die einzige schwere Verletzung in ihrer Karriere, die sie 2022 in Peking und 2026 in Livigno zu Olympia brachte, wo sie jeweils den 22. Endrang belegte. Als Juniorin gelangen ihr zwei Medaillen: 2021 wurde sie mit dem Team Weltmeister, 2022 holte sie Bronze im Einzel.
Das, was ihr nun wichtig ist: Danke zu sagen. „Was für ein Leben“, schwärmte sie, „und Gott ... es war wunderschön. Danke Skisport!“