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Sowohl bei RB Leipzig als auch in der deutschen Nationalmannschaft war David Raum lange Zeit charakterstarker Leistungsträger und emotionaler Antreiber. Beim DFB ist der Linksverteidiger aber mittlerweile verzichtbar. Das erste Mal seit 2024 findet sich sein Name nicht im Aufgebot der Nationalmannschaft.
Damals wurde der RB-Kapitän aufgrund einer Verletzung nicht nominiert. Aus Leistungsgründen liegt die letzte Nichtberücksichtigung gar über drei Jahre zurück. Wie die ‚Bild‘ berichtet, telefonierte Bundestrainer Jürgen Klopp vor der gestrigen Nominierung mit dem 28-Jährigen, um ihm die Entscheidung persönlich mitzuteilen. Ausschlaggebend war demnach die „Defensivarbeit – hier soll Klopp Raums Konkurrenten aktuell weiter vorne sehen“.
In der Schwebe ist aber nicht nur Raums DFB-Zukunft. Im kommenden Jahr läuft der Vertrag in Leipzig aus. Und auch im Verein wird seine „Leistung durchaus kritisch gesehen“. Bei einem passenden Angebot „im niedrigen, zweistelligen Millionen-Bereich“ soll der 28-Jährige im Winter die Freigabe bekommen. Am vergangenen Mittwoch sollen ihn beim Champions League-Spiel gegen Manchester City (2:3) Scouts vom FC Bologna unter die Lupe genommen haben.
Raum selbst soll mit einem Wechsel in die Premier League liebäugeln, am liebsten zu einem Topklub mit Titelambitionen. Zuletzt wurde das kriselnde Manchester United mit dem ausgebooteten DFB-Kicker in Verbindung gebracht. Loses Interesse soll auch bei Juventus Turin und dem FC Barcelona bestehen.