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Für Martin Kind ist das Kapitel Jonas Boldt mit der Entlassung des Geschäftsführers noch nicht endgültig beendet. „Es war zum Schluss ein Irrtum“, wird der Klub-Patron gegenüber der ‚Sport Bild‘ deutlich und führt aus: „Wir haben ihn als Geschäftsführer Sport eingestellt, aber er hat sich gedanklich schon differenziert eingeordnet. Da begannen die ersten Missverständnisse.“ Vor allem die Urlaubsreise vor dem Derby bei Eintracht Braunschweig (0:2) stieß übel auf: „Ein Geschäftsführer hat Vorbild zu sein, er sollte am meisten arbeiten – und nicht am meisten Freizeit haben.“
Deutlich mildere Töne schlägt Kind bei Trainer Sandro Wagner, der am vergangenen Wochenende gegen Dynamo Dresden (2:1) im fünften Spiel den ersten Sieg einfahren konnte: „Die Mannschaft hat sich unter ihm kontinuierlich entwickelt. Sandro Wagner hat unser Vertrauen. Ziel ist es, den Klassenerhalt zu sichern.“ Boldt habe die Mannschaft hingegen laut Kind schlechter gemacht: „Es gab Transferentscheidungen, die waren nicht ganz stressfrei. Nach meiner Einschätzung, und das haben mir auch einige Fachleute bestätigt, ist unsere Mannschaft schwächer geworden“