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HSV-Noten in Paderborn: Ein Hamburger überzeugt – aber dreimal gibt es die Fünf
Ein frustrierter HSV in Paderborn Witters
Ein frustrierter HSV in Paderborn
Witters

Der HSV verliert nach drei Siegen in Folge in Paderborn – und enttäuscht dabei. So hat die MOPO die Leistungen der Hamburger bewertet.

Der vierte Bundesliga-Sieg in Serie ist ausgeblieben, für den HSV gab es beim 0:1 bei Aufsteiger SC Paderborn am Ende nicht einmal einen Punkt. Keeper Daniel Heuer Fernandes rettete zunächst mehrfach das 0:0, in der Offensive ging derweil gar nichts. Am Ende war es ausgerechnet HSV-Leihgabe Rayan Philippe, der in der 88. Minute den verdienten Siegtreffer für die Ostwestfalen erzielte. Wie haben sich die Hamburger präsentiert? Hier sind die MOPO-Noten.

Heuer Fernandes: Lange nahezu beschäftigungslos, dann aber extrem gefordert. Zwei Mal stark gegen Castañeda (47./73.), dann machtlos gegen Philippe (88.). Note 2

Nandja: Rückte für den verletzten Capaldo in die Startelf und erledigter seinen Job in der anständig. Note 4

Bornauw: Der Abwehrchef schaffte es in der zweiten Hälfte nicht mehr, den Laden so richtig sattelfest zu machen, baute aber keine Böcke. Note 4

Omari: Sorgte nach 20 Minuten für die kurioseste Szene des Spiels, als er es fertig brachte, aus einem eigenen Abschlag einen Eckstoß für den Gegner zu fabrizieren. Hatte auch ansonsten zwei Wackler drin, Schlimmeres aber hatte das nicht zur Folge. Note 5

El Ouahdi: Wuselte und wirbelte auf seiner Seite, fand bei seinen Vorstößen aber auch nicht die gewünschten Abnehmer. Note 4

Adeline: Diesmal mit ein paar Ungenauigkeiten und nicht so gut wie zuletzt gegen den VfB. Note 5

HSV in Paderborn: Omari, Adeline und Moffi enttäuschen

Nadir: Wertvoll als Ballverteiler. Allerdings ließen ihm die Paderborner kaum eine Gelegenheit, sich entscheidend in Sachen Offensivspiel einzuschalten. Musste dann angeschlagen raus und sorgt für weitere HSV-Sorgen. Note 3,5

71. Grønbæk: Mit ein, zwei klugen Ideen – und bald sicher wieder bereit für deutlich mehr Spielzeit. –

Muheim: Sein Matchwinner-Hattrick blieb aus. Vielleicht hätte er sich besser den Freistoß geschnappt, den Nadir nach 64 Minuten in die Fangzäune schlenzte. Ansonsten verrichtete der Schweizer anständige Arbeit. Note 4

71. Sambi Lokonga: Konnte keine Akzente mehr setzen, sah stattdessen, wie es hinten einschlug. –

Die WochenMOPO 43/26

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitschriften gibt!

• Nachbarn von HSV-Profi in Angst: Seine Hunde sorgen für Ärger
• Tod von Kenneth († 24): Verprügelt und zum Sterben abgelegt?
• 16 Seiten Sport: Dieser Neuzugang ist das Gesicht des HSV-Aufschwungs
• 36 Seiten Kultur und Rätsel: Bär und Tigerente gegen den Herbst-Blues

Møller Wolfe: Diesmal wieder auf seiner linken Lieblingsseite unterwegs, allerdings so stark in Sachen Defensivarbeit involviert, dass nach vorn kaum etwas ging. Note 4

Fábio Vieira: Statt der erhofften großen Show gab es nur großen Frust. Weil der Portugiese sehr schnell verletzt raus musste. –

13. Stange: Sorgte offensiv noch am ehesten für Hamburger Akzente. Zu erkennen war aber ab und an auch, dass er in Sachen Robustheit zulegen muss. Note 4

89. Røssing-Lelesiit: Nicht mehr entscheidend beteiligt. –

Poulsen: Nach einer Hälfte, in der viel unterwegs aber kaum nennenswert am Ball war, musste der Däne weichen. Es wird Spiele geben, die eher auf ihn zugeschnitten sind. Note 4

46. Moffi: Versuchte sein Glück und rieb sich auf. Doch auch bei ihm funkte es nicht. Note 5