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Der zweite Sieg gegen den HSV, in der Tabelle nach vorne geprescht und ein „Wunderknabe“ feiert sein Debüt: Bei der Eintracht ist man hoch zufrieden. Die Stimmen zum Spiel.
Peppi Schmitt
Frankfurt. Es war fast schon ein Festtag für die Frankfurter Eintracht . Nicht weil die Frankfurter beim zweiten 3:1-Sieg gegen den Hamburger SV so besonders gut gespielt hätten. Letzten Endes war es eine solide Leistung, kämpferisch wie spielerisch. Es war nach dem 1:0 gegen Köln der zweite Heimsieg für die Eintracht in Folge, auch dies durchaus erwähnenswert. Dazugekommen ist noch der Sprung auf Platz acht. „Ich freue mich, was die Jungs heute gezeigt haben“, sagte Trainer Adi Hütter. Am Ende konnten die Frankfurter sogar noch das Debüt ihres 16 Jahre alten „Wunderknaben“ Niko Ilicevic feiern. „Es war besonders schön, dass ich ihn einwechseln konnte“; sagte der Frankfurter Trainer. Die Stimmen zum Spiel.
Adi Hütter: „In beiden zweiten Halbzeiten haben wir jeweils die Partie entschieden. Es war sicher absolut verdient. Vor dem Spiel waren wir auf Platz 16, jetzt sind wir Achter. Mir geht es immer um die Leistung und die hat heute gepasst. Der HSV hatte nach unserem guten Start den Ausgleich verdient. Dann sind manchmal die Standards entscheidend. Die trainieren wir sehr häufig. Ich freue mich, was die Jungs heute gezeigt haben. Gerade auch Can Uzun. Ich möchte einfach, dass er ein besserer Spieler wird. Das war heute sehr erfreulich. Ich sehe immer gerne den Pass in die Tiefe, aber es gehören auch andere Sachen dazu. Meine Intention ist grundsätzlich immer, die Spieler besser zu machen. Es war schön, dass ich einen Weltmeister wie Götze und dann einen 16-Jährigen einwechseln konnte, das hatte ich mir gewünscht.“
Merlin Polzin (Trainer HSV): „Es schmerzt uns sehr, dass wir wieder verloren haben. Wenn man so reinstartet ins Spiel, hilft das nicht. Den Anfang haben wir verschlafen. Danach haben wir viele Dinge sehr gut umgesetzt. Der Schlüssel des Spiels war der Rückstand nach der Halbzeit. Dann haben wir es nicht geschafft, den Schalter nochmal umzulegen. Nach dem 3:1 war es dann sehr schwierig. Der Frankfurter Torwart hat wieder überragend gehalten.“
Can Uzun: „Wir haben in der ersten Viertelstunde sehr, sehr gut gespielt. Danach waren wir nicht griffig genug. Insgesamt haben wir ein Superspiel gemacht. Wenn der Trainer mich kritisiert bin ich nicht böse, ich weiß ja, er will mich nur besser machen.“
Noah Atubolu: „Heute war richtig Druck auf dem Kessel, darum fühlt es sich jetzt richtig schön an. Am Ende hätten wir eher 4:1 oder 5:1 gewinnen müssen. Ich schaue in dieser Zeit eher wenig auf die Tabelle, aber heute sieht das schon ganz gut aus. Wir konnten auch das Debüt von Gigi Ilicevic feiern, jetzt sind alle glücklich. So viel kann ich verraten. Bei ihm wird noch viel mehr kommen.“