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Während der WM hatte der deutsche Rekordmeister den Transfer von Saibari eingetütet. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte Bayern aufgrund seiner überzeugenden Leistungen beim Turnier in Nordamerika wahrscheinlich noch mehr entrichten müssen als 50 Millionen Euro Ablöse. Für den FCB zeigt der flexibel einsetzbare Offensivspieler zumeist ordentliche Leistungen.
Nach 14 Einsätzen stehen drei Tore und vier Vorlagen zu Buche. Seinen Job als zusätzliche Offensivoption erfüllt Saibari also zufriedenstellend. Stehen alle Spieler zur Verfügung, wird es mit einem Stammplatz aber eng. In den kommenden Monaten wird der 25-Jährige aufgrund eines Syndesmosebandrisses ohnehin fehlen.
Im Vergleich zu Saibari schneidet Brown etwas schlechter ab. Auf seiner Stammposition hinten links hat inzwischen Alphonso Davies die Nase vorn. Beim überzeugenden 2:0-Sieg gegen Atlético Madrid unter der Woche erhielt sogar Josip Stanisic den Vorzug vor Brown. Zugegebenermaßen muss der deutsche Nationalspieler immer wieder auf anderen Positionen wie im offensiven Mittelfeld oder rechts hinten aushelfen. Für 50 Millionen Euro liefert der 23-Jährige bis dato aber trotzdem zu wenig.
Zum jetzigen Stand war das Transferfenster der Bayern in Ordnung. Für 100 Millionen hatten sich die Münchner wahrscheinlich mehr Einfluss von den Neuzugängen erhofft, dieser kann aber insbesondere durch Brown in der Zukunft noch kommen. Als zusätzliche und vielseitige Optionen erfüllen sie ihre Aufgabe zufriedenstellend.