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Nach der Pause bot sich den Zuschauern ein vertrautes Bild. Nördlingen leistete sich weitere Offensivfouls, während Osnabrück von außen nahezu nach Belieben traf. Jessica Schiffer versenkte zwei Dreier, Haines legte ebenfalls aus der Distanz nach. In der 23. Minute stand es 29:52. Selbst die Umstellung auf Zonenverteidigung brachte die Gäste nicht aus dem Rhythmus. Rozitis nahm weitere Auszeiten, doch der Abstand blieb beträchtlich. Immerhin gelangen den Angels nun einige erfolgreiche Distanzwürfe. Als Bianca Helmig in der 28. Minute auf 44:60 verkürzte, unterbrach Lorent den Nördlinger Aufwind umgehend mit einer Auszeit.
Zur letzten Viertelpause hatten die Panthers ihre Führung wieder auf 64:44 ausgebaut. Damit hatten sie ihren bisherigen Saisonschnitt von 60,3 Punkten bereits nach 30 Minuten übertroffen. Im Schlussabschnitt schien zumindest die Foulproblematik der Gäste noch eine späte Chance zu eröffnen. In der 35. Minute musste Langenbehn beim Stand von 53:73 mit ihrem fünften Foul ausscheiden, wenig später folgte ihr Kristlova. Doch auch diese personelle Schwächung brachte die Angels nicht entscheidend näher heran. Geburtstagskind Makyah Williams traf in der 36. Minute zwar zum 56:73 von jenseits der Dreipunktelinie, doch die Antwort der Panthers folgte prompt.
Die endgültige Krönung ihrer außergewöhnlichen Vorstellung setzte Haines in der 38. Minute mit zwei erfolgreichen Freiwürfen zu ihren Punkten 32 und 33. Sie war die überragende Akteurin einer Osnabrücker Mannschaft, die mit nur acht Spielerinnen angereist war und dennoch einen ungefährdeten Auswärtserfolg feierte.
Für Nördlingen blieb nach dem 63:79 vor allem Ernüchterung. Die Angels, die im Schnitt 70,5 Punkte erzielen, blieben offensiv deutlich unter ihren Möglichkeiten und offenbarten einmal mehr gravierende Defensivprobleme. (dra)
Es spielten für die Eigner Angels Nördlingen:Pauline Mayer ( 0 ), Bianca Helmig (10), Eva van Oosten (0), Stephanie McBride (12/11Rebounds), Ines Alvarez (0), Marta Riviera (0), Jana Koch (4 / 1 Dreier), Magdalena Körbel (0), Makiyah Williams (18 / 1 Dreier), Stefanie Kulesza (19 / 2 Dreier), Rosina Ortelli.
Freiwürfe: 22/29 (76%);
Rebounds: 35; Wurfquote: 18 /58 (31% ), davon 25% Dreier ( 5 / 20)
Bei Osnabrück waren am Auffälligsten:
Sabrina Haines (33/4 Dreier), Jessika Schiffer (14 / 4 Dreier); Iris Vennema (14)