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NFL-Profi Rashee Rice meldet Insolvenz an – Super-Bowl-Ring als Pfand

Rashee Rice gerät abseits des Spielfelds immer stärker unter Druck. Der Chiefs-Profi hat in Texas Insolvenz angemeldet. © Imago/Dustin Bradford/Icon Sportswire

Wegen eines Unfalls steht der US-Football-Profi Rashee Rice tief in den roten Zahlen. Nun meldet der Spieler der Kansas City Chiefs Insolvenz an.

Aufgrund von Schulden in Höhe von 3,45 Millionen Dollar (3,07 Mio. Euro) hat NFL-Profi Rashee Rice von den Kansas City Chiefs in Texas Insolvenz angemeldet. Hauptgrund sind Entschädigungsforderungen im Zusammenhang mit einem schweren Autounfall im Jahr 2024.

Demgegenüber stehen persönliche Vermögenswerte des Wide Receivers von insgesamt 677.054 Dollar (rund 603.000 Euro), zu denen laut Gerichtsunterlagen auch sein Super-Bowl-Ring vom Triumph der Chiefs gegen die San Francisco 49ers im Februar 2024 zählt. Demnach diente der Ring als Sicherheit für seinen Anwalt, der Rice in den anhängigen Zivilverfahren vertritt.

Weitere juristische Probleme für Rice

Rice war wegen seiner Beteiligung an einem Hochgeschwindigkeitsunfall für die ersten sechs Spiele der NFL-Saison 2025 gesperrt worden. Sein Lamborghini-SUV war auf einer Autobahn in Dallas mit rund 192 km/h gemessen worden. Bei dem folgenden Massencrash wurden mehrere Menschen verletzt. Rice flüchtete zunächst zu Fuß, stellte sich später aber. Nach einem Schuldeingeständnis in mehreren Anklagepunkten wurde er zu fünf Jahren Bewährung und 30 Tagen Haft verurteilt.

In den Unterlagen wird zudem ein Anspruch in Höhe von 200.000 Dollar (178.000 Euro) zugunsten von Ex-Freundin Dacoda Jones als "strittig" geführt. Sie hatte Rice im Februar vorgeworfen, sie angegriffen zu haben, und eine Zivilklage gegen ihn eingereicht. Der 26-Jährige befindet sich im letzten Jahr seines Rookie-Vertrages und soll ein Grundgehalt von 1,56 Millionen Dollar (1,39 Mio. Euro) verdienen. (SID/bearbeitet von do)