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„Ich hatte echt Schiss“, gestand Paul Seguin. Der Mittelfeldchef von Hertha BSC hatte beim zurückliegenden Sieg des Berliner Fußball-Zweitligisten beim 1. FC Kaiserslautern (3:0) eine schwierige Mission zu bewältigen. Vorbelastet mit vier Gelben Karten war der 31-Jährige darauf bedacht, sich keine weitere Verwarnung einzuhandeln. Sonst hätte er das am Samstagabend bevorstehende Spitzenspiel gegen den VfL Wolfsburg verpasst (20.30 Uhr, Nitro, Sky und im Liveticker auf morgenpost.de).
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„Ich freue mich extrem, dass ich nicht gesperrt bin“, zeigte sich der Zentrumsspieler nach der kartenfreien Partie daher erleichtert. Schließlich ist das Duell mit den Niedersachsen nicht nur das Topspiel zwischen dem Berliner Spitzenreiter und seinem Verfolger, sondern für Seguin auch ein Rendezvous mit der Vergangenheit. Wolfsburg ist Seguins Ausbildungsklub, „wo ich selbst zehn Jahre gespielt habe und eine große Verbundenheit habe“, so der frühere Juniorennationalspieler.
2013 wurde er mit den Wölfen deutscher A‑Jugendmeister. Fünf Jahre später verließ Seguin den VfL. Es folgten Stationen in Dresden, Fürth, bei Union Berlin und Schalke. Im vergangenen Sommer unterschrieb der gebürtige Magdeburger beim Hauptstadtklub einen Vertrag bis 2027.
Doch das Arbeitspapier könnte sich schon bald verlängern. Dem Vernehmen nach soll eine Klausel bei einer bestimmten Anzahl von Pflichtspielen greifen und den Vertrag um ein zusätzliches Jahr erweitern. Diese Marke soll schon in wenigen Partien erreicht sein. „Kicker“ und „Bild“ hatten zuerst über eine Klausel berichtet.
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„Ich fühle mich hier sehr wohl, meine Familie auch. Wir mögen die Stadt und ich fühle mich auch im Verein sehr wohl“, hatte Seguin im Morgenpost-Interview zuletzt erklärt. Aktuell deutet alles darauf hin, dass Familie Seguin mit mindestens einem zusätzlichen Jahr in der Hauptstadt planen kann.