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Lewis Hamilton holt in Mexiko seine erste Pole-Position im Ferrari. Im Anschluss erinnert der Brite an die Erfolge von Michael Schumacher.
Mexiko-Stadt – Lewis Hamilton hat seine Durststrecke endlich beendet: Zum ersten Mal seit Juli 2023 hat sich der siebenfache Weltmeister an einem Grand-Prix-Wochenende die Pole-Position gesichert. Es war zeitgleich das erste Mal, dass er im roten Ferrari-Bolliden die schnellste Runde im Qualifying drehte. Grund genug für den Briten, zu einer emotionalen Rede auszuholen.
„Meine erste Pole-Position bei Ferrari zu holen, das versetzt mich einfach zurück in die Zeit, als ich Michael Schumacher dabei zugesehen habe, wie er all diese Pole-Positionen und Siege einfuhr, als er bei Ferrari war. Es ist also etwas ganz, ganz Besonderes“, erklärte Hamilton im Anschluss auf der Pressekonferenz.
Der Deutsche, der gemeinsam mit Hamilton die meisten Formel-1-Weltmeisterschaften gewonnen hat, fuhr von 1996 bis 2006 für die Scuderia. Eine prägende Zeit für Hamilton, der damals selbst seine ersten Schritte im Motorsport ging. In der ersten Saison nach Schumachers Abgang von Ferrari trat Hamilton schließlich zum ersten Mal in der Formel 1 an. Damals als Pilot von McLaren.
Inzwischen hat der Brite einige von Schumachers Rekorden überflügelt. Die Pole-Position in Mexiko ist die insgesamt 105. für den 41‑Jährigen. Es sind die mit Abstand meisten aller Fahrer in der Historie der Serie. Auf Platz zwei folgt Schumacher mit 68. Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei den Rennsiegen: Hamilton hält mit 106 den Rekord, dahinter folgt Schumacher mit 91.
Im Gegensatz zu Schumacher hat Hamilton seine größten Erfolge aber nicht im Ferrari gefeiert. Der Brite gewann sechs seiner sieben WM-Titel im Mercedes, dem ersten holte er 2008 im McLaren. Der rote Bollide wird daher weiterhin untrennbar mit dem Namen Michael Schumacher in Verbindung stehen – was sich an Hamiltons Aussagen wieder einmal zeigt. (hgag)