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Wer vor der Saison mit einer Langzeitwette auf Kimi Antonelli gewettet hätte, würde sich jetzt freuen. Noch ist die Saison nicht zu Ende, doch der Italiener liegt mit einem guten Vorsprung auf dem ersten Rang der Fahrerwertung. Wettanbieter ohne Lugas bieten eine breite Auswahl an Wettmärkten an, die Einzelrennen und Head-to-Head-Wetten ermöglichen. Das sind perfekte Wettformate für Motorsportfans.
Antonelli besitzt einen komfortablen Vorsprung vor den restlichen Fahrern. Ganze 102 Punkte trennen ihn vom Teamkollegen George Russell. Hamilton liegt 111 Punkte zurück und Verstappen sogar 119 Punkte. Mit diesem Vorsprung lässt es sich entspannt fahren. Doch der erst 20-jährige Italiener denkt gar nicht daran, die Leistung zu reduzieren. Als Sohn des GT-Fahrers Marco Antonelli liegt der Rennsport im Blut und das zeigt er in diesem Jahr auf der Rennstrecke.
Antonelli scheint mit seinen 20 Jahren noch etwas jung für einen Meistertitel in der Königsklasse des Motorsports zu sein. Bisher hält Sebastian Vettel den Titel des jüngsten Weltmeisters mit 23 Jahren. Der Erfolg von Antonelli kommt jedoch nicht von Ungefähr. Es gibt schlagende Gründe, warum er in dieser Saison so souverän und dominant auftritt.
Er sammelte seine ersten Erfahrungen in der Formel 1 im letzten Jahr. Das war das Jahr zum Lernen und Anpassen. Für Rennfahrer sind nicht nur die Strecken entscheidend, sondern auch das Drumherum an einem Rennwochenende. Mental muss man sich gerade als neuer Fahrer auf viele verschiedene Dinge vorbereiten. Das Rennwochenende mit Anreise, Interviews und anderen Pflichtveranstaltungen sind nervenaufreibend und kann vom eigentlichen Rennen schnell ablenken.
Antonelli ist für einen eher aggressiven Fahrstil bekannt. Dieser passt aktuell perfekt zu den Autos. Die neuen Regeln eignen sich besser für angriffslustige Fahrer. So ist es jetzt beispielsweise möglich, Front- und Heckflügel zu bewegen. Das gilt sowohl für Verfolger als auch für den Verfolgten. Damit werden Ungleichheiten in den Geschwindigkeiten und bei der Aerodynamik ausgeglichen.
Die mentale Stärke von Antonelli wird bei direkten Kopf-an-Kopf-Rennen besonders deutlich. Auch wenn er einer der jüngsten Fahrer im Feld ist, behält er bei Duellen gegen seinen Teamkollegen Russell oder andere Hochkaräter einen kühlen Kopf. Seine Fehlerquote ist besonders niedrig. Das bringt den entscheidenden Vorteil auf den Runden. Pro Runde werden feste Energiereserven verteilt. Diese nutzt er besser als jeder andere Fahrer.
Es fehlen noch fünf Rennen bis die Saison beendet ist. Doch schon jetzt könnte Antonelli den Titel gewinnen. Dazu muss er natürlich das Rennen auf der Strecke in Austin gewinnen. Außerdem darf Teamkollege Russell keinen besseren Platz als den Neunten belegen. Auch Hamilton muss im Auge behalten werden. Dieser darf den fünften Platz nicht unterbieten. In dieser Konstellation ist der Abstand zum Zweitplatzierten so groß, dass auch die fehlenden Rennen keine Veränderung für den Titel bringen.
Ja, Antonelli ist definitiv auf dem Weg Geschichte zu schreiben. Er könnte am Ende der Saison als jüngster Weltmeister in der Formel 1 auf dem Treppchen stehen. Mit einer akribischen Vorbereitung und einem kompletten Jahr, um Rennstrecken und Abläufe kennenzulernen, hat er sich die Pole-Position in der Tabelle durchaus verdient.