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Am vergangenen Wochenende kämpfte sich Union zu einem 0:0 gegen Borussia Dortmund. Ein gewonnener Punkt gegen einen Champions-League-Teilnehmer und wie zuvor gegen Elversberg (1:0) stand die Abwehr sicher. Nach vorne ging dafür nicht allzu viel. Das soll sich Sonnabend (15.30 Uhr) in Augsburg ändern.
Beim Tabellen-10. wollen die Köpenicker zum dritten Mal in Folge ungeschlagen bleiben, im Bestfall auch die Abstiegsränge verlassen. Nur: Wer soll die Tore schießen?
Andrej Ilic fehlt weiterhin im Aufgebot. Der Serbe ist in dieser Saison noch gar nicht zum Einsatz gekommen, sein Comeback sehnt man der Alten Försterei herbei. Mekhi Gray zeigte bei seinen Einwechslungen gegen Elversberg und den BVB gute Ansätze, eine Soforthilfe kann er aber noch nicht sein. Marin Ljubicic kam unter Trainer Mauro Lustrinelli zuletzt gar nicht mehr zum Zug.
Ein Hoffnungsschimmer: Livan Burcu ist nach überstandener Krankheit wieder mit von der Partie. Gegen Elversberg machte der 22-Jährige als Einwechselspieler das Siegtor, rechnete sich eine Woche später Startelfchancen aus. Dann aber musste Burcu passen, Lustrinelli setzte ein weiteres Mal auf Kastriot Imeri.
Daneben ist auch Josip Juranovic wieder eine Option für den Kader. Der Kroate hatte seinen letzten Einsatz am 11. September bei der 1:3-Niederlage gegen Schalke. Danach fehlte er sechs Wochen verletzt. Ein Kandidat für die Startelf ist Juranovic aber erst einmal nicht. Janik Haberer machte seine Sache rechts hinten zuletzt gut, Lustrinelli hat keinen Grund, ihn aus dem Team zu nehmen.
Weil die Viererkette insgesamt gut funktionierte, sitzt auch Leopold Querfeld in Augsburg wieder auf der Bank. Zeno Van Den Bosch und Felix Uduokhai haben sich in der Innenverteidigung festgespielt. Für Uduokhai ist's am Wochenende ein besonderes Spiel. Bis 2024 spielte er fünf Jahre in Augsburg.
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