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Joan Laporta kritisiert in scharfen Worten die Vereinsführung von Real Madrid und deren Gebaren in den vergangenen Jahren. Im Interview mit der ‚L’Équipe‘ stellt der Präsident des FC Barcelona klar: „Real Madrid hat an Glaubwürdigkeit verloren, sowohl auf institutioneller als auch auf sportlicher Ebene. Ich glaube, sie haben den falschen Weg eingeschlagen und zahlen nun den Preis dafür. Sie haben das Scheckbuch gezückt, um viele sehr teure Spieler zu verpflichten, die nicht die erhofften Ergebnisse liefern.“ Seit zwei Jahren hat der große Konkurrent nichts mehr gewonnen. Barça hingegen sei Anwärter darauf, alles zu gewinnen.
„Mehr als einen Hahn in einem Hühnerstall zu haben, kann niemals funktionieren“, so der 64-Jährige über die fortwährenden Probleme der Königlichen mit ihren Topstars um Kylian Mbappé (27) und Vinicius Junior (26). Der Talente-Ansatz von Barça sei der Transferstrategie von Real klar überlegen. Über die seit jeher schwierige Beziehung der beiden Aushängeschilder von La Liga sagt Laporta: „Die gibt es mittlerweile nicht mehr. Ich würde sogar sagen, dass es jetzt eine Konfrontation ist.“