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Die Brüder El Mala haben den 1. FC Köln fest im Griff. Nationalspieler Said ist ohnehin seit Monaten der Schlüsselspieler in der Domstadt, seit Neuestem ist auch sein großer Bruder Malek in aller Munde.
Hintergrund: Der 21-Jährige feierte beim jüngsten Unentschieden in Berlin sein Profi-Debüt – und erzielte zu allem Überfluss dann auch direkt sein erstes Tor. Setzt der 1. FC Köln ausgerechnet im Derby gegen Bayer Leverkusen ein erstes Mal auf die beiden El Malas in der Startelf? Rene Wagner nimmt dem Ganzen nun den Wind aus den Segeln.
📌 Fakten zu Malek El Mala
Wie der Kölner Trainer deutlich macht, wird Malek El Mala erneut im Kader des „Effzeh“ stehen. Allerdings nicht in der Startelf, wie es sich der ein oder andere Fan zuletzt erhofft haben dürfte. „Er muss weiter gut trainieren und seine Leistung bringen. Dann wird er vielleicht irgendwann ein Kandidat für die Startelf sein. Ob das schon am Wochenende der Fall sein wird, werden wir sehen. Die Chancen sind aber ziemlich gering“, so Wagner.
Diese Worte sind jedoch keineswegs als Kritik an den 21-Jährigen zu verstehen, der eigentlich für die Regionalliga-Mannschaft des 1. FC Köln aufläuft. Wagner betont: „Ich glaube, dass es Malek nicht nur durch das Tor, sondern auch durch seine Trainingsleistungen verdient hat, im Kader zu bleiben.“
Das Problem aus Sicht von El Mala: Mit Ragnar Ache ist ein Stürmer-Kollege nach langer Verletzung wieder einsatzbereit. Der 28-Jährige wird gegen Bayer Leverkusen wieder zum Kader des 1. FC Köln gehören. Ache winkt ein Bankplatz neben El Mala: „Es ist normal, dass man nach so einer Verletzung nach dem ersten wirklichen Team-Training nicht direkt in die Startelf rutschen kann. Wir müssen einfach schauen, dass wir bei ihm nach einer so langen Pause sauber beim Aufbau bleiben“, so Wagner.
Seine Chancen wird Malek El Mala trotz der Rückkehr von Ache aber wohl trotzdem bekommen. Die Chancen, auch in der Rückrunde neben seinem Bruder Said auf dem Platz zu stehen, sind allerdings nicht nur deswegen noch einmal gestiegen.