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Videoclip • 02:42 Min
Am Rande des ATP-Turniers in Wien verteidigt Carlos Alcaraz seinen Kontrahenten Alexander Zverev gegen dessen Kritiker.
Dass Alexander Zverev die Nummer eins der Tennis-Weltrangliste wird, steht bereits fest. Sollte er sein Achtelfinale beim ATP-Turnier in Wien am Donnerstag gewinnen, dann thront der Deutsche bereits am kommenden Montag im Ranking oben.
Trotz seiner Grand-Slam-Titel und konstanter Leistungen im Jahr 2026 gibt es aber immer wieder kritische Stimmen, die erklären, Zverev hätte Rang eins nur aufgrund der Verletzungen seiner Kontrahenten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz errreicht.
Letzterer hat sich nun zu der Thematik geäußert und den Deutschen klar verteidigt. "Das ist ehrlich gesagt absolut verdient", konstatierte der Spanier am Rande des Turniers in Wien.
"Beim Tennis geht es nicht nur darum, den Platz zu betreten und an diesem einen Tag sein bestes Tennis zu spielen. Es geht auch um die Konstanz, die man während des gesamten Jahres zeigt", führte er weiter aus.
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Alcaraz selbst hatte von Mitte April bis Mitte August an einer Verletzung am rechten Handgelenk laboriert. Die Leistungen seines Konkurrenten ringen ihm derweil großen Respekt ab.
"Ich freue mich für ihn, weil ich weiß, wie hart er gearbeitet und wie lange er dieses Ziel verfolgt hat. Er hat es sich vollkommen verdient."
41 Grand-Slam-Turniere hatte der Olympiasieger von Tokio gebraucht, ehe er bei den French Open in diesem Jahr erstmals eine Trophäe in die Höhe strecken durfte. Drei Endspiele hatte er zuvor verloren, sich zudem 2022 bei den French Open schwer verletzt.
Dass er sich nach all den Rückschlägen nun mit zwei Grand Slams und Platz eins in der Weltrangliste belohnen konnte, beeindruckt den Spanier.
So habe es Zverev in dieser Saison geschafft, "das ganze Jahr über zu spielen, Woche für Woche ins Finale zu kommen, ohne sich zu verletzen oder zu ermüden, und das ganze Jahr über weiter zu gewinnen."
Erst wenige Wochen zuvor hatte Alcaraz den 29-Jährigen zudem als den "wahrscheinlich aktuell besten Spieler der Welt" bezeichnet.
In Wien könnten die beiden übrigens erst im Finale aufeinandertreffen.