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Kompany bei Bayern: Viel Kaffee, viel Arbeit, wenig Schlaf?
Vor Kompany-Kollaps sahen Bayern viel Kaffee, Stress, Arbeit
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Dazu berichtet „Bild“, dass auch Spielern und Mitarbeitern aufgefallen sei, dass der Trainer „in letzter Zeit zu wenig schläft, kaum noch selbst Sport treibt, zu unregelmäßig isst, sehr viel Kaffee trinkt und sich ein zu großes Arbeitspensum auflädt“.

Schon beim Bundesligaspiel vergangenes Wochenende gegen RB Leipzig konnte Kompany nur eingeschränkt coachen und musste danach kürzertreten. Die Pressekonferenz vor der Partie gegen Arsenal (2:2) verpasste er, wollte sich das Spiel selbst aber nicht nehmen lassen.

Wegen Hüftproblemen konnte Kompany kaum Treppen steigen

Rund um die beiden Spiele soll der Virus-Infekt, unter dem Kompany litt, Probleme an seiner Hüfte ausgelöst haben. Aus dem Grund habe er deutliche Probleme beim Treppensteigen gehabt, berichtet „Bild“.

Vincent Kompany
Vincent Kompany

Nach dem Spiel am Mittwochabend gegen Arsenal sagte er selbst: „Der Körper hat dann gesagt, dass er mal Ruhe braucht. Ich habe viel gearbeitet, wenig geschlafen.“ Der Stress gepaart mit der Infektion war schlicht zu viel. Aktuell befindet sich der Trainer unter strengster medizinischer Überwachung.

Intern ist Kompany als sehr arbeitsintensiv bekannt – teilweise analysiert er Gegner bis tief in die Nacht. Sein Eifer zeigte sich auch darin, dass er sich nach dem eigenen Training noch die zweite Mannschaft anschaute. So wie am Freitag, als der Belgier zusammenbrach.

Unter den Bayern-Bossen sind sich nun alle einig, dass Kompany vorerst kürzertreten muss. Erst wenn er vollständig genesen ist, soll er wieder das Training leiten und die Spiele betreuen.

Von Manuel Behlert

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