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Das Wochenende, 17./18. Oktober 2026: Flughafen-Zwischenfall, Derby-Remis und Antifa-Demo im Erzgebirge
Eliyas Strasner (3, Lok Leipzig) vor Anton Bulland (15, Chemie Leipzig). Foto: Jan Kaefer

Ein neuer Zwischenfall am Leipziger Flughafen sorgt für Rätselraten, Lok und Chemie trennen sich 2:2-Unentschieden und im Erzgebirge beteiligen sich mehrere hundert Menschen an einer antifaschistischen Demonstration. Die LZ fasst zusammen, was am Wochenende, 17./18. Oktober 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Am späten Samstagabend hat es am Leipziger Flughafen schon wieder einen Zwischenfall gegeben. Was genau passiert ist, ist aber noch unklar. Die Polizei geht davon aus, dass an der Nordseite ein Fahrzeug einen Zaun durchbrochen hat. Bislang wurden aber laut Behörden keinerlei Hinweise auf Fahrzeug, Menschen oder Gegenstände gefunden. Die Nordpiste blieb über Nacht und zunächst auch am Sonntag für den Flugbetrieb gesperrt.

Ob es sich schlicht um einen Unfall gehandelt hat oder erneut um einen ernstzunehmenden Vorfall, wird sich noch zeigen müssen. Im August war auf dem Flughafen eine Drohne mit Sprengstoff und Zünder entdeckt worden. Die Bundesregierung vermutet Russland dahinter.

Derby in Leipzig

Der 1. FC Lok und Chemie haben sich am Samstag in der neuesten Derby-Ausgabe friedlich mit 2:2 getrennt. Die Gastgeber dürften sich am Ende wohl etwas mehr über die Punkteteilung gefreut haben, schließlich war die BSG schon mit 2:0 in Führung. Lok gelang kurz vor der Pause der Anschluss und wenige Minuten vor Abpfiff der Ausgleichstreffer.

Teamkreis von Chemie Leipzig vor dem eigenen Fanblock mit Choreo. Foto: Jan Kaefer
Malick Sanogo (7, Chemie Leipzig) zwischen Alexander Siebeck (14, Lok Leipzig) und Pepe Böhm (26, Lok Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Torschütze Willi Reincke (8, Chemie Leipzig) mit provokantem Torjubel vor Lok-Fanblock und -Bank. Foto: Jan Kaefer
Valon Aliji (14, Chemie Leipzig) springt höher als Eren Öztürk (30, Lok Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Pepe Böhm (26, Lok Leipzig) gegen Malick Sanogo (7, Chemie Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Torjubel nach dem zwischenzeitlichen 0:2 für Chemie. Foto: Jan Kaefer
Schiedsrichter Eugen Ostrin muss zwischen Djamal Ziane (13, Lok Leipzig) und Elias Kratzer (72, Chemie Leipzig) schlichten. Foto: Jan Kaefer
Torwart Marcel Bergmann (37, Chemie Leipzig) fängt den Ball in höchster Not vor Artur Mergel (31, Lok Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Eliyas Strasner (3, Lok Leipzig) mit Julius Hoffmann (19, Chemie Leipzig) im Kopfballduell. Foto: Jan Kaefer
Djamal Ziane (13, Lok Leipzig) in der Luft gegen Julius Hoffmann (19, Chemie Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Jonas Arcalean (17, Lok Leipzig/ rechts) jubelt über sein Tor zum 1:2-Anschluss. Foto: Jan Kaefer
Bradley Lokilo (71, Chemie Leipzig) gegen Alexander Siebeck (14, Lok Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Elias Kratzer (72, Chemie Leipzig) gegen Eliyas Strasner (3, Lok Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Eliyas Strasner (3, Lok Leipzig) vor Anton Bulland (15, Chemie Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Torwart Marcel Bergmann (37, Chemie Leipzig) klärt mit der Faust. Foto: Jan Kaefer
Choreo im Lok-Fanblock mit gelbem Pyro-Nebel. Foto: Jan Kaefer
Ricky Bornschein (9, Lok Leipzig) per Kopf. Foto: Jan Kaefer
Willi Reincke (8, Chemie Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Das Tor für Lok zum 2:2-Ausgleich. Foto: Jan Kaefer
Tor-Jubel bei Lok nach dem 2:2-Ausgleich. Foto: Jan Kaefer

Vier Tore im Ortsderby – so viele Treffer hat man in den vergangenen Jahren in dieser Begegnung so gut wie nie gesehen. Abgesehen vom 4:1 der Loksche in der vorletzten Sachsenpokal-Saison waren drei Treffer in einer Partie in den vergangenen zehn Jahren das Maximum. Lok bleibt damit im Tabellenmittelfeld der Regionalliga; Chemie knapp vor den Abstiegsrängen.

Worüber die LZ am Wochenende berichtet hat:

über den Kampf gegen einen Riesenparkplatz am Cospudener See und

Was am Wochenende außerdem wichtig war: Mehrere hundert Menschen haben in Schwarzenberg gegen rechtsradikale Umtriebe im Erzgebirge demonstriert. An der Organisation war unter anderem „Leipzig nimmt Platz“ beteiligt. Polizei und Veranstalter*innen meldeten verschiedene Zwischenfälle durch Gegendemonstrant*innen, darunter ein Hitlergruß, ein Angriff auf einen Fotografen und ein Flaschenwurf.

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