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Ein neuer Zwischenfall am Leipziger Flughafen sorgt für Rätselraten, Lok und Chemie trennen sich 2:2-Unentschieden und im Erzgebirge beteiligen sich mehrere hundert Menschen an einer antifaschistischen Demonstration. Die LZ fasst zusammen, was am Wochenende, 17./18. Oktober 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.
Am späten Samstagabend hat es am Leipziger Flughafen schon wieder einen Zwischenfall gegeben. Was genau passiert ist, ist aber noch unklar. Die Polizei geht davon aus, dass an der Nordseite ein Fahrzeug einen Zaun durchbrochen hat. Bislang wurden aber laut Behörden keinerlei Hinweise auf Fahrzeug, Menschen oder Gegenstände gefunden. Die Nordpiste blieb über Nacht und zunächst auch am Sonntag für den Flugbetrieb gesperrt.
Ob es sich schlicht um einen Unfall gehandelt hat oder erneut um einen ernstzunehmenden Vorfall, wird sich noch zeigen müssen. Im August war auf dem Flughafen eine Drohne mit Sprengstoff und Zünder entdeckt worden. Die Bundesregierung vermutet Russland dahinter.
Der 1. FC Lok und Chemie haben sich am Samstag in der neuesten Derby-Ausgabe friedlich mit 2:2 getrennt. Die Gastgeber dürften sich am Ende wohl etwas mehr über die Punkteteilung gefreut haben, schließlich war die BSG schon mit 2:0 in Führung. Lok gelang kurz vor der Pause der Anschluss und wenige Minuten vor Abpfiff der Ausgleichstreffer.
Vier Tore im Ortsderby – so viele Treffer hat man in den vergangenen Jahren in dieser Begegnung so gut wie nie gesehen. Abgesehen vom 4:1 der Loksche in der vorletzten Sachsenpokal-Saison waren drei Treffer in einer Partie in den vergangenen zehn Jahren das Maximum. Lok bleibt damit im Tabellenmittelfeld der Regionalliga; Chemie knapp vor den Abstiegsrängen.
Worüber die LZ am Wochenende berichtet hat:
über den Kampf gegen einen Riesenparkplatz am Cospudener See und
Was am Wochenende außerdem wichtig war: Mehrere hundert Menschen haben in Schwarzenberg gegen rechtsradikale Umtriebe im Erzgebirge demonstriert. An der Organisation war unter anderem „Leipzig nimmt Platz“ beteiligt. Polizei und Veranstalter*innen meldeten verschiedene Zwischenfälle durch Gegendemonstrant*innen, darunter ein Hitlergruß, ein Angriff auf einen Fotografen und ein Flaschenwurf.