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Der Streit zwischen Cristiano Ronaldo und Jorge Jesus beschäftigt Portugal weiter. Jetzt meldet sich der Präsident des Verbands zu Wort – mit einer bemerkenswerten Wortwahl.
Pedro Proença hat sich öffentlich hinter Cristiano Ronaldo (41) gestellt. Der Präsident des portugiesischen Verbands bezeichnete den Mittelstürmer als "unseren Kapitän" und "eines unserer Schlüsselelemente".
Gegen den 41-Jährigen läuft ein Disziplinarverfahren, gegen CR7 werden Ego-Vorwürfe laut. Das hindert den Verbandsboss aber nicht daran, den fünfmaligen Weltfußballer über den grünen Klee zu loben. "Wir sind im Haus des größten Guts, das der portugiesische Fußball je hervorgebracht hat: Cristiano Ronaldo, unser Kapitän", sagte Proença laut ESPN.
Hintergrund ist die vorzeitige Abreise aus dem Teamquartier Anfang Oktober. Vorausgegangen war das Zerwürfnis mit Nationaltrainer Jorge Jesus (72), nachdem Cristiano Ronaldo beim 2:1 in Norwegen erstmals seit 18 Jahren ein Pflichtspiel komplett auf der Bank verbracht hatte.
Die Disziplinarordnung der FPF sieht für unentschuldigtes Fernbleiben eine Sperre von einem bis sechs Monaten plus Geldstrafe vor. Entschieden ist noch nichts.
Dem US-Sportsender zufolge gilt ein Strafmaß von einigen Monaten bei geringer Geldbuße als denkbar. Fällt die Sperre länger als einen Monat aus, wäre der Portugiese in den Nations-League-Partien gegen Dänemark und Wales im November nicht einsatzberechtigt – unabhängig von den Worten des Verbandspräsidenten.
Cristiano Ronaldo selbst hatte einen Rücktritt aus der Selecao ausgeschlossen und sich bei Mitspielern und Fans entschuldigt. Jesus habe ihm gegenüber sein Wort zur Einsatzzeit in Norwegen gebrochen, lautet sein Vorwurf.
Auf Vereinsebene ist CR7 weiterhin das Maß aller Dinge bei Al Nassr. In dieser Spielzeit stand der Angreifer in neun von zehn möglichen Pflichtspielen auf dem Platz, achtmal davon in der Startelf, und kam in 694 Minuten auf fünf Tore und eine Vorlage. In der Vorsaison waren es 29 Treffer und drei Assists in 35 Partien.