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Saisonfinale in Wiener Neustadt: Finja Auer vom RSV Traunstein auf Gesamtrang 3 – Pidingerin überzeugt bei Austrian Pumptrack Series
Finja Auer in Aktion: Die Pidingerin belegte bei den Austrian Pumptrack Series den 3. Gesamtrang. - Foto: Ole Kliem

Das Saisonfinale der Austrian Pumptrack Series ist in Wiener Neustadt über die Bühne gegangen. Die Pidingerin Finja Auer war bei der in Österreich ausgetragenen Rennserie für den RSV Traunstein mit von der Partie. Sieben Rennen von Innsbruck bis Wien standen im Kalender, und neben Teilnehmern aus Österreich und Deutschland waren auch Fahrer aus Polen, Ungarn, Tschechien und Slowakei am Start. Auer sicherte sich im Saisonverlauf einige Podestplätze. Den Abschluss bildete der 3. Rang in Wiener Neustadt, mit dem sie Gesamtdritte der Junior Elite Girls wurde (Jahrgänge 2010 bis 13).

Zur Erläuterung: Pumptracks sind speziell angelegte Rundkurse mit Wellen, Steilwandkurven und Sprüngen. Fahrer erzeugen Tempo durch rhythmisches Pumpen auf dem Fahrrad. Das heißt, beim Aufwärtsfahren werden die Arme und Beine angezogen, beim Abwärtsfahren gestreckt. Dadurch entsteht eine Vorwärtsbewegung ohne das ein Treten notwendig ist. Die Kurse sind meist asphaltiert, können jedoch auch aus Erde und Lehm bestehen. „Um auf dem Kurs schnell zu sein, ist Timing sehr wichtig, damit die Bewegungen optimal auf die unterschiedlichen Höhen der Wellen angepasst und viel Geschwindigkeit aufgebaut werden kann“, erklärt die Pidingerin. Ebenso sei eine entsprechende Blicktechnik vor allem in den Steilwandkurven wichtig damit die Ideallinie optimal getroffen wird.

Neben Geschicklichkeit ist auch ein gewisses Maß an Mut erforderlich. Während die jüngsten Teilnehmer mit klassischen Fahrrädern an den Start gehen, verwendet Auer ein Dirtbike. „Für mich ist auch eine entsprechende Schutzausrüstung wichtig“ erläutert Auer. „Ohne Helm mit Kinnschutz, Nackenschutz, der das Risiko eines Überstreckens des Halses beim Sturz vermindert, Brust- und Rückenpanzer sowie Schützern an Ellbogen und Knien starte ich nicht.“

Toll wäre es, den Podestplatz nächstes Jahr wiederholen zu können.

Ihre Ziele für die kommende Saison? „Wichtig ist in erster Linie gesund zu bleiben. Toll wäre es, den Podestplatz nächstes Jahr wiederholen zu können.“ Zudem würde es Auer sehr freuen, wenn auch in Piding ein Pumptrack gebaut werde. „Das würde das Training erleichtern und wäre auch eine super Sache für uns Jugendliche.“ Im November ist das erste Rennen der neuen Saison geplant. Dabei steht ein Indoor-Rennen in der Area47 im Ötztal an.

red