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Beleidigungen, ein Faustschlag und eine lange Sperre

Kreisliga B 1, also unterste Liga. Und dann noch Reserve. Unwichtiger geht nicht. Beim Spiel zwischen den zweiten Mannschaften der Leoes Ulm/Neu-Ulm und des TV Wiblingen am 27. September entstand trotzdem riesige Aufregung. Das genau ist passiert und das sind die Folgen:

Das Bezirkssportgericht berichtet von einem Zweikampf, von anschließenden verbalen Auseinandersetzungen, bei denen der Wiblinger Spieler seinen Gegner übel beleidigt haben soll, schließlich von einem Faustschlag des Wiblingers in Richtung Hals und Gesicht des Spielers der Leoes.

Schiedsrichter bricht das Spiel ab

Es entstand ein größerer Tumult. Der Schiedsrichter versuchte entsprechend des „Stopp-Konzepts“ die Mannschaften zur Abkühlung in ihre jeweiligen Strafräume zu schicken und mit den Spielführern sowie jeweils einem Mannschaftsverantwortlichen im Mittelkreis über eine mögliche Fortsetzung der Partie zu reden. Das Konzept versagte, weil die Wiblinger sich weigerten, sich in ihren Strafraum zu begeben. Stattdessen kam es zu weiteren verbalen und körperlichen Übergriffen durch die Gäste, die noch eine Rote Karte kassierten. Der Schiedsrichter brach das Spiel daraufhin ab.

Lange Sperre für Spieler des TV Wiblingen

Der Spieler des TV Wiblingen, der mit seinem Verhalten den Tumult ausgelöst hat, wird wegen Beleidigung, Tätlichkeit und Bedrohung bis einschließlich 18. April des kommenden Jahres gesperrt. Zudem muss er an einer Weiterbildungsmaßnahme im Bereich Gewaltprävention teilnehmen. Dass das Reservespiel für den TV Wiblingen mit einem 0:3 gewertet wird, ist folgerichtig.

Die erste Mannschaft des TV Wiblingen trat nicht mehr an

Ein 0:3 am grünen Tisch kassierte auch die erste Wiblinger Mannschaft. Nach dem Reservespiel trafen sich Vertreter beider Vereine und die Schiedsrichter zu einer Besprechung. Da eine erneute Eskalation zu befürchten war, entschieden die Wiblinger, mit ihrer ersten Mannschaft nicht mehr anzutreten.

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