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„Bares für Rares“-Hype um Rolex-Rarität: 500 Euro nur für die Verpackung

Eine Rolex bei „Bares für Rares“. Jedoch keine Uhr. Teuer wurde die Rarität, die Sven Deutschmanek begutachten durfte, dennoch.

Sven Deutschmanek durfte eine Rolex-Rarität begutachten.
Sven Deutschmanek durfte eine Rolex-Rarität begutachten.

Wer an Rolex denkt, der denkt zwangsläufig an Uhren. Doch die legendäre Uhrenmanufaktur in der Schweiz ist auch eine Meisterin in der Selbstvermarktung. Ob im Sponsoring (man denke nur an das Tennisturnier in Wimbledon) oder auch in puncto Merchandise. Und so gelangte in diesem Jahr eine Rolex-Rarität zu „Bares für Rares“, die selbst Uhrenexperte Sven Deutschmanek aus Steinheim in NRW noch nicht so häufig zu Gesicht bekommen hatte. Wir sprechen von einem Rolex-Duft.

Wobei, so ganz stimmt das nicht. Die Rolex-Rarität, die Güler Temizhan und ihre Tochter Aylin Wagner aus Kulmbach in Hessen mitgebracht hatten, war nämlich streng genommen nur die Verpackung des Rolex-Duftes – ein vergoldeter Flakon, verziert mit grüner Emaille und der legendären goldenen Rolex-Krone.

📌 Die Geschichte der Luxusuhrenmarke Rolex

Ein Rolex-Parfüm bei „Bares für Rares“

Den Flakon hatte Güler aus einer Haushaltsauflösung erhalten. Nichtahnend, welch Schatz sie da gefunden hatte. Denn Rolex-Stücke werden gesammelt, besonders, wenn sie so alt und selten sind, wie der Flakon des Damen-Parfüms „Perpetually yours“. Dazu kam, dass es den Duft nur bis in die Mitte der 70er-Jahre gab. Damals war der Hype um Rolex noch nicht so riesig, erklärte Deutschmanek, heute jedoch sei fast alles mit Rolex-Krone ein Statussymbol.

Ein Flakon von Rolex sorgte bei „Bares für Rares“ für Aufsehen.
Ein Flakon von Rolex sorgte bei „Bares für Rares“ für Aufsehen.

Die waren ähnlich angetan, wie Deutschmanek. Und so ging der Flakon zwar nicht für die angedachten 500 Euro, sondern für 300 Euro weg. Und zwar an Wolfgang Pauritsch.

Eine Rolex aus den 30er-Jahren bei „Bares für Rares“. Da staunten die Händler nicht schlecht.