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Eine Computersimulation prophezeit der Borussia eine Saison zum Vergessen – samt Abstieg.
Ein wahrer Horror für alle Anhänger von Borussia Mönchengladbach so kurz vor Halloween! Der Datenanbieter Opta ließ seinen „Supercomputer“ die Spielzeit 2026/27 simulieren – mit einem erschütternden Resultat.
Am Ende der Saison sollen die Fohlen laut dieser Vorhersage auf dem 18. Rang stehen. Mit knallharten 30,21 Prozent wird die Chance auf den sofortigen Abstieg beziffert, während die prognostizierte Punkteausbeute bei mageren 31,57 Zählern liegt.
Diese finstere Prognose spiegelt die momentane sportliche Krise wider. Die Borussia hat zum zweiten Mal in ihrer Klub-Historie die ersten fünf Partien einer Spielzeit verloren. Jetzt steht sogar eine unrühmliche Bestmarke in der Bundesliga im Raum.
Falls am Sonntag (17.30 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim eine weitere Niederlage folgt, wäre das der sechste verlorene Auftakt hintereinander. In der kompletten Geschichte der Liga ist das bislang nur drei Vereinen passiert. Das berichtet „rp-online.de“.
Aber die Historie liefert einen kleinen Hoffnungsschimmer. Gladbach befand sich in der Spielzeit 2015/16 in einer vergleichbaren Lage. André Schubert übernahm nach fünf Pleiten und dem Abschied von Lucien Favre das Ruder und leitete mit einem 4:2-Erfolg über Augsburg eine unglaubliche Aufholjagd ein.
Diese führte schlussendlich auf den vierten Rang und in die Champions-League-Play-offs. Ein derartiges Comeback wirkt mit Blick auf die Qualität des damaligen Kaders heute fast unmöglich. Das Hauptaugenmerk liegt woanders: Es geht nur um den Verbleib in der Liga.
Die Vergangenheit beweist, dass ein misslungener Auftakt nicht zwangsläufig den Untergang bedeutet. Nur fünf der 14 Teams, die vor den Fohlen mit fünf Niederlagen in eine Spielzeit gingen, mussten am Ende absteigen. Sogar zwei der drei Mannschaften, die die ersten sechs Spiele verloren, konnten die Liga halten: der 1. FSV Mainz 05 (2020/21) und der VfL Bochum (2022/23). (red)