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Mit 31:8 Schüssen konnte sich der SK Sturm Graz am vierten Spieltag der UEFA Europa League-Ligaphase nichts kaufen und unterlag dem slowenischen Meister NK Celje vor 12.977 Fans in Liebenau mit 2:3. Durch die erste internationale Heimpleite in dieser Saison verabsäumten es die kriselnden "Blackies", sich in eine ansprechende Ausgangsposition fürs Weiterkommen zu bringen. Hier die steirischen Stimmen!
Blieb mit den Grazern zum vierten Mal in Serie sieglos: Trainer Fabio Ingolitsch.
"Input und Output passen überhaupt nicht zusammen", klagt Coach Fabio Ingolitsch nach 31 abgegebenen Schüssen seiner Schützlinge. "Da sind wir bei dieser Konsequenz", weiß der Trainer, der allerdings auch betont: "Wenn du in einem Europa-League-Spiel so viele Chancen hast und es nicht gewinnst, dann liegt das nur an dir selbst. Das ist das Gute und das Schöne."
Der 34-Jährige meint, auch die "nötige Frische im Kopf" ist ein ausschlaggebender Faktor dafür, dass man "eine große Chance vertan hat".
"Wir haben gedrückt, gedrückt, gedrückt", sagt Jon Gorenc Stankovic. Der Slowene bezeichnet die drei Gegentore als "billig" und ist der Ansicht, dass Sturm "ein ordentliches Spiel" gemacht hat.
Aufstehen und weitermachen heißt es für die "Schwoazn", die am Sonntag Salzburg empfangen.
Für seine klaren Worte bekannt ist Routinier Jürgen Heil: "Vor zwei Wochen haben wir gegen Marseille gespielt, da waren wir die Superheroes, jetzt sind wir die Vollarschlöcher." Betrachtet man den aktuellen Negativlauf, so befindet sich Sturm "bissl in der Oaschgossn".
"Natürlich fehlen die, das sind Spieler, die überragende Fähigkeiten haben", weiß der 29-Jährige um das Gewicht der Abwesenheit von Otar Kiteishvili, Filip Rozga und Co. Dennoch lässt der Abwehrmann kein Jammern gelten und hebt hervor: "Wir werden auch alle gut bezahlt, dass wir die Lücke schließen."
Mit Gizo Mamageishvili kehrte in der Schlussphase einer aus dem vollen Lazarett der "Blackies" für einen Kurzeinsatz zurück. Weitere Comebacks könnten nach der anstehenden Länderspielpause folgen. Dann stehen bis Weihnachten noch sechs Matches an.
Fotocredit: LBP Media / Julian Sindric