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Joker verwandelt, zwei Spieler enttäuschen: Die Noten zum BVB-Sieg gegen Frankfurt
Ohne Gegentor im Topspiel: Waldemar Anton, Nico Schlotterbeck und Gregor Kobel.© AFP | Ina Fassbender

Mit einem späten Jokertor von Maximilian Beier sicherte sich der BVB im Topspiel gegen Eintracht Frankfurt einen knappen 1:0 (0:0)-Sieg. Die Einzelkritik der Dortmunder.

Gregor Kobel: In der ersten halben Stunde noch ohne nennenswerte Aufgabe, da Abschlüsse wie der von Jonathan Burkardt am Tor vorbeigingen, war der BVB-Schlussmann dennoch zur Stelle, wenn man ihn dann brauchte, wie beim Eins-gegen-eins gegen Younes Ebnoutalib (34.). Nach der Halbzeit bekam es der BVB-Keeper zusätzlich noch mit pryobedingtem Rauch zu tun und konnte den Distanzschuss von Fares Chaibi aber dennoch übers Tor leiten. (47.). Note:3

Waldemar Anton: Wie gewohnt mit klarer Kommunikation zu seinen Nebenleuten und kompromissloser Verteidigung. Note 3

Nico Schlotterbeck: Der BVB-Kapitän sah bei der Frankfurter Balleroberung (43.) nicht gut aus, hatte mit Kobel aber den sicheren Rückhalt hinter sich. Ansonsten mit der gewohnten konstanten Leistung, ließ in der zweiten Halbzeit nichts mehr zu. Note: 3

BVB-Kapitän Nico Schlotterbeck bejubelt den Sieg der Dortmunder.© AFP | Ina Fassbender

Ramy Bensebaini: Startete gleich mit einer rettenden Grätsche in die Partie. Blieb in der 19. Minute lange auf dem Rasen liegen, nachdem Jonathan Burkardt ihn im Strafraum von hinten in die Achillessehne einstieg. Schiedsrichter Sven Jablonski entschied nach Rücksprache mit dem VAR: kein Elfmeter. Griff sich nach dem Abpfiff an den Oberschenkel und musste behandelt werden. Note: 2,5

Julian Ryerson: Über die rechte Seite war der Norweger von einem Frankfurter Abwehrspieler nur schwer alleine zu stoppen. Lieferte verlässlich seine Standards ab. Note: 3

Joey Veerman: Flankte immer wieder gefährlich vor das Frankfurter Tor, brachte etwa seinen Eckstoß in der 53. Minute genau auf Guirassy herein, doch einmal mehr verhinderte die Latte die Dortmunder Führung. Mit guten Offensivideen nach vorne. Note: 2,5

Julian Ryerson (rechts) im Laufduell gegen Fares Chaibi.© WITTERS | UlrichHufnagel

Daniel Svensson (bis 68. Minute): Griff sich im Strafraum der Frankfurter nach einem vermeintlichem Foul an den Fuß und forderte lautstark Elfmeter, doch Schiedsrichter Sven Jablonski ließ weiterlaufen. Probierte es in der 31. Minute mit einer Direktabnahme, die, abgefälscht von Nnamdi Collins, an der Frankfurter Latte landete. Note: 3

Marcel Sabitzer (bis 69. Minute): In der Champions League musste der Routinier noch für Carney Chukwuemeka Platz machen, im Bundesliga-Topspiel durfte der Österreicher von Beginn an ran, lieferte aber nur wenige Argumente für weitere Startelfeinsätze. Machte in der 69. Minute Platz für den angesprochenen Chukwuemeka. Note: 3,5

Marcel Sabitzer (links) im Duell mit Frankfurts Ritsu Doan.© AFP | Ina Fassbender

Felix Nmecha (bis 79. Minute): Machte es in der 34. Minute unfreiwillig spannend, als er im Konter der Frankfurter eigentlich der BVB-Abwehr zur Hilfe eilt, den Ball aber unfreiwillig an Frankfurts Ebnoutalib weiterleitete, der aber an Kobel scheitert. Zeigte vor dem Halbzeitpfiff noch einmal seine Qualität, als er seinen Gegenspieler nach einer kurzen Ecke von Svensson stehen ließ und es mit einem flachen Schuss probierte. Doch Frankfurts Keeper Atubolu war zur Stelle. Musste in der 79. Minute Platz machen für Jobe Bellingham und war sichtlich unzufrieden mit seiner Auswechslung. Note: 4,5

Fabio Silva (bis 68. Minute): Lief erneut in der Doppelspitze auf und versuchte sich als Zulieferer für Guirassy, versuchte es aber auch immer wieder selbst. Doch wie seinem Sturmkollegen fehlte es dem Portugiesen an der letzten Konsequenz vor dem Tor. Note: 4

Serhou Guirassy: „Er ist einfach eine Maschine“, sagte Torwart Gregor Kobel unter der Woche über den BVB‑Offensivakteur. Auch gegen Frankfurt war der Guineer der auffälligste Offensivakteur der Dortmunder, doch egal ob per Lupfer (17.), Kopfball (53.), Direktabnahme (67.): Der Stürmer nutzte seine Chancen nicht. Die Latte oder Eintracht-Keeper Atubolu waren zur Stelle. Note: 3,5

Maximilian Beier (ab 68. Minute): Mit ihm wechselte BVB-Trainer Niko Kovač den Sieg ein. Der 24-Jährige leitete sein zweites Saisontor selbst ein, bekam den Ball vom ebenfalls eingewechselten Jobe Bellingham vorgelegt und verwandelte in die rechte obere Ecke. Note: 1

Carney Chukwuemeka (ab 69. Minute): Das Startelf-Debüt in der Champions League blieb ein Geburtstagsgeschenk für den 23-Jährigen, gegen Frankfurt musste er vorerst auf der Bank Platz nehmen, kam erst in der Schlussphase für Marcel Sabitzer. Ohne Note.

Ethan Nwaneri (ab 68. Minute): Brachte nach seiner Einwechslung gemeinsam mit Chukwuemeka nochmal frischen Wind in die Offensive, doch die entscheidende letzte Aktion fehlte auch bei ihm.

Jobe Bellingham (ab 79. Minute): Kam in der 79. Minute für Felix Nmecha und bedankte sich mit seinem ersten Ballkontakt mit der Vorlage für den Torschützen Maximilian Beier. Ohne Note.

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