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Thomas Müller verrät seinen Stift-Trick: So vertreibt er schlechte Laune
Das Glas ist für ihn immer halb voll: Thomas Müller gilt als ewiger Optimist.
Das Glas ist für ihn immer halb voll: Thomas Müller gilt als ewiger Optimist. © Frank Hoermann/Sven Simon/Imago

Thomas Müller hat ein Gesicht, das grinst. Fast immer. Doch auch der Weltmeister von 2014 hat Tage, an denen nichts geht. Dann greift er zu einem Stift.

Das verriet der 37-Jährige in der „Christy Clark Show“. Die Gastgeberin war von 2011 bis 2017 Regierungschefin von British Columbia. Also dort, wo Müller heute für die Vancouver Whitecaps kickt.

Thomas Müllers Trick gegen schlechte Laune

Die Methode: Müller klemmt sich rund eine Minute lang einen Stift zwischen die Zähne. Die Kiefermuskeln melden dem Gehirn ein Lächeln, erklärt er. Gute Gefühle quasi auf Bestellung.

Bei ihm funktioniere das. Nötig sei es aber selten. Meistens lächle er ganz von selbst. Müller sieht sich als Optimisten von Natur aus. Das Glas? Halb voll. Natürlich.

Ruhm ist ihm egal

Erkannt zu werden, ist für Müller Alltag. Er plaudert, er posiert für Selfies. Berühmt sein muss er aber nicht. Im Mittelpunkt zu stehen, sei ihm nie wichtig gewesen.

Was ihn antreibt: Er will Menschen etwas geben. „Man will ja jemandem etwas bedeuten“, sagt Müller.

Dafür braucht er Leute, die ihm die Wahrheit sagen. Wer Kritik an sich abprallen lasse, bekomme irgendwann ein Problem. Dann lachte Müller selbst: Das werde jetzt fast schon zu tiefgründig.

Stift-Trick: Was sagt die Wissenschaft?

Das Kuriose: Müllers Trick stammt aus einem berühmten Psychologie-Experiment von 1988. Wer einen Stift zwischen den Zähnen hielt, fand Cartoons lustiger. Fachleute sprechen vom Facial-Feedback-Effekt.

Doch der Effekt wackelt. 2016 versuchten 17 Forschungsteams, das Experiment zu wiederholen. Ohne Erfolg.

2022 folgte eine Großstudie mit fast 3900 Teilnehmern aus 19 Ländern. Ergebnis: Bewusstes Lächeln hebt die Stimmung tatsächlich, wenn auch nur ein bisschen. Für den Stift fanden die Forscher keine klaren Belege.

Heißt: Müller könnte den Stift auch weglassen und direkt lächeln. Das kann er ohnehin wie kaum ein anderer.

Thomas Müller bleibt in Vancouver

Nach 25 Jahren beim FC Bayern wechselte Müller 2025 nach Kanada. Dort fühlt er sich sichtlich wohl. Ende September verlängerte er bei den Whitecaps bis 2027.

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