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Vincent Kompany hat sich in Folge seines Zusammenbruchs auf dem Trainingsgelände des FC Bayern München offenbar eine weitere Verletzung zugezogen.
Wie zunächst die tz und später die Bild-Zeitung berichtete, kugelte sich der Trainer des deutschen Rekordmeisters bei seinem Sturz auch die Schulter aus.
Kompany war am vergangenen Freitag aus bisher noch unbekannten Gründen auf dem Trainingsgelände des FC Bayern an der Säbener Straße zusammengesackt, als er sich gerade das Training der zweiten Mannschaft anschaute. Dabei wurde offenbar auch seine Schulter in Mitleidenschaft gezogen.
Der 40-Jährige wurde in der Folge umgehend in ein Krankenhaus gebracht, wo er nach wie vor versorgt und untersucht wird. Eine genaue Diagnose liegt bisher noch immer nicht vor, der FCB gab jedoch bereits Entwarnung hinsichtlich seines Gesundheitszustandes.
"Ich habe Vince gestern im Krankenhaus besucht. Er ist in guter Stimmung. Es sieht so aus, als würde es jeden Tag besser gehen. Das ist sehr positiv", schilderte Co-Trainer Aaron Danks, der Kompany vertritt, auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel gegen den 1. FC Magdeburg.
Weiter heißt es in dem Bericht, dass Kompany am Tag seines Zusammenbruchs über starke Kopfschmerzen geklagt haben. Dementsprechend wurde er in den vergangenen Tagen auch umfassend neurologisch untersucht.
Nach Bild-Informationen sollen sich die Ärzte derzeit bei ihren Untersuchungen für eine Diagnose auf eine Kopfproblematik konzentrieren. Ein Schlaganfall wie auch ein Herzinfarkt konnten bei der Untersuchung schnell ausgeschlossen werden.
Kompany schleppte in den Tagen vor seinem Zusammenbruch zudem eine Virus-Infektion mit sich herum. Deswegen verpasste er unter anderem das Abschlusstraining und die Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen den FC Arsenal (2:2).
Wie lange der 40-Jährige nun außer Gefecht sein wird, ist noch unklar. Laut Bild wird eine Rückkehr für die Spiele gegen Dortmund (31.10.), bei Atletico Madrid (3.11.) und Mainz (7.11.) ausgeschlossen. Möglicherweise kann Kompany nach der Länderspielpause im November sein Comeback geben.