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Star vor DFB-Rückkehr? Jürgen Klopp findet klare Worte

Kehrt ein Star-Stürmer in die deutsche Nationalmannschaft zurück? Bundestrainer Jürgen Klopp wird deutlich.

Jürgen Klopp äußert sich zu einer Personalie.

Nach seinem zweiten Doppelpack in Folge bleibt Niclas Füllkrug seiner entspannten Linie treu. Unaufgeregt wehrt der Stürmer von Werder Bremen sämtliche Fragen zu einem möglichen DFB-Comeback ab. Auf die Frage nach einem erhofften Anruf von Bundestrainer Jürgen Klopp nach dem 3:2-Erfolg beim FSV Mainz 05 findet er klare Worte. „Alles, was ich sagen würde, wäre falsch, vorgegriffen, unrealistisch, irrational“, erklärt der Torjäger und ergänzt: „Deshalb, ganz ehrlich: Es interessiert mich nicht. Nullkommanull.“

Später am Abend unterstreicht der Bremer im ZDF-„Sportstudio“ seine gelassene Haltung. Unter dem neuen Coach habe die DFB-Auswahl eine frische Ära begonnen. Sollte er für die Länderspiele gegen die Niederlande und Serbien nicht nominiert werden, zeigt der Angreifer Verständnis. „Da verstehe ich das dann, wenn das der Fall sein sollte. Und wenn nicht, dann können wir immer noch darauf reagieren“, gibt sich der Routinier pragmatisch.

📌 Fakten zu Niclas Füllkrug

  • Füllkrug wurde in der Jugend von Werder Bremen ausgebildet und schaffte dort den Sprung in den Profifußball.
  • In der Bundesliga-Saison 2022/23 wurde er mit 16 Treffern gemeinsam mit Christopher Nkunku Torschützenkönig.
  • Mit dem BVB erreichte er 2024 das Champions-League-Finale gegen Real Madrid (0:2).
  • Bei der WM 2022 erzielte er zwei Tore für Deutschland, darunter den wichtigen Ausgleich gegen Spanien.

Klopp thematisiert das Alter

Kürzlich hatte der Bundestrainer bei DAZN die Leistungen des Bremers kommentiert. „Niclas Füllkrug schießt in der Bundesliga ein Tor nach dem anderen, aber ist 33. Das ist nicht meine Schuld“, lautete die Aussage von Klopp. Für den Stürmer stellt dieser Satz keine echte Bewertung dar. „Jeder kann das so interpretieren, wie er es möchte. Eigentlich hat er keine Aussage getroffen, sondern eher zwei Fakten aufgezählt“, reagiert Füllkrug lächelnd.

Tatsächlich wandelt der Rückkehrer an der Weser momentan auf den Spuren von Rudi Völler. In sechs aufeinanderfolgenden Ligaspielen brachte der Angreifer den Ball im Netz unter. Damit rückt der Vereinsrekord des heutigen DFB-Sportdirektors in greifbare Nähe, der 1982/83 siebenmal am Stück traf. Den Bestwert von acht Toren an den ersten sieben Spieltagen teilen sich die beiden Stürmer bereits.

Wohlfühloase beflügelt den Torjäger

Seine alte Stärke hat der im Sommer von West Ham United ausgeliehene Profi in Bremen definitiv wiedergefunden. „Ich war in den vergangenen zwei Jahren nicht einmal auf dem Fitnessstand, den ich jetzt habe“, verrät der Torjäger. Diese Entwicklung bleibt auch Trainer Daniel Thioune nicht verborgen. „Man merkt einfach, dass er sich wohlfühlt und es ihm unheimlich wichtig ist, wieder für Werder zu spielen“, freut sich der Coach.

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Mit zwei verwandelten Foulelfmetern sicherte der wuchtige Stürmer in Mainz den dritten Saisonsieg der Norddeutschen. Seit sechs Partien ist das Team ungeschlagen und feiert den stärksten Saisonstart seit acht Jahren. Ganz nebenbei hat sich der Bremer an die Spitze der Torschützenliste gesetzt. „Ich sitze nicht abends vor dem Handy und gucke mir die Torschützenliste an“, winkt der Führende ab. Er spiele nicht für eine DFB-Nominierung, sondern wolle schlichtweg das Bestmögliche herausholen.

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