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Es war ein Riesen-Schockmoment beim Auswärtsspiel des FC Schalke 04 gegen den 1. FC Köln (0:0). Ausgerechnet zwei Schalker Profis krachten mit ihren Köpfen heftig zusammen. Soufiane El-Faouzi und Robin Gosens bluteten stark und mussten anschließend ausgewechselt werden.
Die Bilder ließen niemanden kalt. Auch Schalke-Torhüter Loris Karius zeigte sich nach dem Spiel sichtlich betroffen. Im Interview bei „Sky“ sprach der Schlussmann über den schlimmen Zusammenprall zwischen El-Faouzi und Gosens. Dabei machte er deutlich, wie sehr die Szene die Mannschaft beschäftigte.
Passiert war das Ganze in der 38. Minute. El-Faouzi und Gosens gingen beide zum Kopfball hoch und prallten dabei mit voller Wucht zusammen. Vorher wurde der Marokkaner leicht von Kölns El-Mala geschubst. Sofort gingen beide zu Boden. Schnell wurde deutlich, dass sich die beiden Profis verletzt hatten.
Die medizinischen Betreuer eilten auf den Rasen. Auch die Mannschaftsärzte des 1. FC Köln halfen bei der Versorgung. Minutenlang ruhte die Partie. Beide Spieler bluteten stark am Kopf und erhielten noch auf dem Spielfeld Verbände. Im Stadion herrschte für eine kurze Zeit Stille.
Nach dem Spiel fand Karius bei „Sky“ deutliche Worte. „Das sah auf dem Platz übel aus, sehr viel Blut“, erklärte der Schalke-Keeper. Vor allem der Anblick seiner verletzten Mitspieler hatte ihn offenbar mitgenommen. „Das nimmt dich natürlich als Mitspieler mit, wenn du deine Kollegen da schon mit so einer Verletzung siehst“, sagte Karius. Auch nach dem Schlusspfiff war die Sorge um seine beiden Mannschaftskollegen groß.
Zum Gesundheitszustand konnte der Torhüter zunächst keine genaueren Angaben machen. Karius vermutete, dass die beiden bereits medizinisch versorgt würden. „Ich hoffe, dass alles den Umständen entsprechend zumindest gut ist. Und dann muss man sehen“, so der Schlussmann weiter. Abschließend betonte er: „Aber das waren natürlich schon üble Szenen und das nimmt man dann mit als Mitspieler natürlich.“
Zumindest eine erste vorsichtige Entwarnung gab es von Schalke. Nach Angaben des Vereins waren beide Profis gut ansprechbar und befanden sich in medizinischer Betreuung. Wie schwer die Verletzungen tatsächlich sind, blieb zunächst offen.