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Steffen Baumgart sieht das Pokalspiel seiner Ex-Klubs im Stadion. Er erlebt, wie Union in Köln deutlich untergeht.
Steffen Baumgart hat das DFB-Pokalspiel zwischen seinen früheren Klubs 1. FC Köln und Union Berlin von der Tribüne aus verfolgt – gemeinsam mit seiner Ehefrau Katja. Am Abend postete er ein Bild von sich und seiner Frau aus einer KVB-Straßenbahn. Union verlor dabei mit 0:5. Baumgart war im April in Köpenick entlassen worden und hatte zuvor auch Köln trainiert.
Unions neuer Trainer Mauro Lustrinelli stellte Angreifer Mekhi Gray erstmals in die Startelf. Vor dem Anpfiff sagte Lustrinelli: "Mekhi kann uns die Körperlichkeit bringen, die wir offensiv benötigen."
Im strömenden Regen verlagerte sich das Spiel zunehmend in Richtung des Gastgebers. Zur Pause stand es 1:0. Dass es nicht höher ausfiel, lag vor allem an Torwart Matheo Raab. Unions auffälligste Offensivszene vor der Pause blieb ein Kopfball von van den Bosch (30.).
Die Führung fiel in der 32. Minute: Said El Mala schloss eine Kombination mit Mania zum 1:0 ab. In der Berliner Abwehr spielte Leopold Querfeld für den angeschlagenen Uduokhai.
Nach der Pause baute Köln den Vorsprung aus. Beim 2:0 klärte der eingewechselte Köhn einen Ball nicht sauber, El Mala legte auf Maina ab, der einschob (52.). El Mala traf anschließend selbst zum 3:0, als er aus spitzem Winkel per Schlenzer abschloss (60.), während van den Bosch die Szene verfolgte.
Johannesson (78.) und Sebulonsen (88.) erzielten die weiteren Treffer zum 5:0-Endstand. Am Sonntag treffen beide Teams in der Bundesliga in der Alten Försterei erneut aufeinander (15.30 Uhr).