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Der FC Bayern München muss "vorerst" auf Luis Díaz verzichten. Der Kolumbianer zog sich beim Champions-League-Duell gegen den FC Arsenal eine Muskelverletzung zu und könnte sogar für den Rest des Jahres ausfallen.
Luis Díaz hat sich beim 2:2 (1:1) des FC Bayern München in der Champions League gegen den FC Arsenal am Mittwochabend einen "kleinen Muskelbündelriss an der linken Oberschenkelrückseite" zugezogen, wie der deutsche Rekordmeister am Donnerstag bekannt gab.
Der Kolumbianer Díaz wird dem Team von Trainer Vincent Kompany damit "vorerst" nicht zur Verfügung stehen, ließ der Verein in der Mitteilung wissen, ohne genauere Angaben zur Ausfalldauer zu machen. Typischerweise ist bei Verletzungen dieser Art allerdings mit einer mehrwöchigen Pause zu rechnen.
In der Vergangenheit waren beispielsweise sowohl Lennart Karl als auch Jamal Musiala mit ähnlichen Blessuren zwischen vier und zehn Wochen ausgefallen. Im schlimmsten Fall könnte Díaz also im Kalenderjahr 2026 gar nicht mehr für den FCB zum Einsatz kommen.
Bayerns Sportvorstand Max Eberl hatte unmittelbar nach dem Spiel noch vorsichtig Entwarnung gegeben. "Es war davor schon ein bisschen etwas Muskuläres. Er hat es wieder leicht gespürt. Wir gehen davon aus, dass es nichts Dramatisches ist", hatte der Funktionär in der Nacht gesagt.
Díaz hatte gegen Arsenal etwas überraschend zunächst auf der Bank gesessen. Kompany hatte vor der Partie bei DAZN erklärt, dass der Flügelstürmer bereits beim 6:1-Erfolg gegen RB Leipzig über muskuläre Probleme geklagt habe.
In der 68. Minute hatte Kompany Díaz für Ismael Saibari in die Partie gebracht, nur um ihn kurz vor Schluss angeschlagen vom Platz nehmen zu müssen. Für ihn kam Bara Sapoko Ndiaye ins Spiel.
Für die Bayern könnte Díaz' Ausfall kaum zu einem ungünstigeren Zeitpunkt kommen. Am Sonntag steht das Bundesliga-Top-Spiel gegen den punktgleichen SC Freiburg an, bevor unter der Woche in der zweiten Runde des DFB-Pokals der 1. FC Magdeburg wartet. In den nächsten Spielen geht es zudem gegen Borussia Dortmund (Samstag, 31. Oktober) und Atlético Madrid (Dienstag, 3. November).