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Sturm-Horror setzt Schalke-Bosse unter Druck: So hoch ist das Budget für einen Winter-Neuzugang

Der FC Schalke benötigt dringend einen Knipser im Angriff. Doch reicht das Budget, um im Januar einen treffsicheren Stürmer zu finden?

Edin Dzeko und Moussa Sylla sind noch ohne Treffer | picture alliance/GettyImages

Beim FC Schalke läuft es nach einem eigentlich guten Saisonstart nicht mehr so ganz rund. Die Knappen sind auf Platz 16 abgerutscht, was eine Kunst ist, wenn man bedenkt, dass nur Borussia Dortmund und der FC Bayern weniger Gegentore kassiert haben als der Bundesliga-Rückkehrer. Sieben gegnerischen Treffern stehen aber nur vier eigene Tore gegenüber. Kein anderes Team ist vor dem gegnerischen Tor so ungefährlich.

Laut Informationen der Sport Bild wollen die Königsblauen im Winter gerne einen oder zwei Offensivspieler verpflichten, die im kommenden Sommer ablösefrei wären und dementsprechend günstig wechseln könnten. In der Länderspielpause möchten die Bosse festlegen, auf welcher Position nachgebessert werden soll.

Schalke benötigt dringend einen Knipser

Die einzig logische Maßnahme wäre derzeit, in den Angriff zu investieren. Bislang haben weder Routinier Edin Dzeko noch Leihspieler Hee-chan Hwang, Moussa Sylla oder Junior Adamu auch nur einen Bundesliga-Treffer erzielt. Tatsächlich stammen drei der vier Saisontreffer von Abwehrspielern.

Es ist naheliegend, dass das Problem nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft betrifft. Zwar ist man namenmäßig nicht schlecht aufgestellt, jedoch wird Edin Dzeko seine Karriere wohl beenden, während die Zukunft von Leihspieler Hwang völlig ungewiss ist. Sylla gilt als Verkaufskandidat, während Adamu ähnlich wie in Freiburg zu scheitern droht. Letzterer ist aber wohl noch am ehesten der Stürmer, der auf Schalke eine Zukunft hat.

Im Kader befinden sich auch noch Emil Højlund und Bryan Lasme, jedoch kann mit Ersterem aufgrund der bitteren Verletzungs-Historie nicht geplant werden, während Zweiterer ein ganz klarer Verkaufskandidat ist.

Schalke verfügt lediglich über Mini-Budget

Das große Problem für die Schalker ist die Tatsache, dass kaum Geld zur Verfügung steht. Die Sport Bild geht von einem Transfer-Budget von etwa einer Million Euro aus. Eine Herkules-Aufgabe für die Bosse. Die genaue Summe könnte auch davon abhängen, ob man Tomas Kalas und Anton Donkor im Winter abgeben kann.

Beide verdienen zusammen 1,5 Millionen Euro im Jahr und kickten zuletzt in der Regionalliga. Interesse soll es aus den Niederlanden und Belgien geben. Dem Bericht zufolge denkt aber nur Donkor an einen Wechsel, während Kalas seinen Vertrag bis zum nächsten Sommer wohl aussitzen möchte.

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