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"Sie foulen bei jedem Angriff!" Lakers-Coach JJ Redick schießt scharf gegen Toronto Raptors und NBA-Schiedsrichter

Die Los Angeles Lakers feiern dank einer erneuten Gala von Luka Doncic einen Heimsieg gegen die Toronto Raptors. Head Coach JJ Redick hat danach trotzdem richtig schlechte Laune.

Beim 131:125 gegen die Raptors legte Doncic Zahlen auf, die die NBA noch nie gesehen hat. Sein Trainer war danach trotzdem vor allem mit Meckern beschäftigt.

"Wir haben 131 Punkte erzielt, obwohl wir 24 Turnover hatten", begann Redick noch mit einem Lob an seine eigene Truppe, bevor er auf der Pressekonferenz den Gegner und die Unparteiischen ins Visier nahm: "Ihr habt es ja selbst gesehen: Einige der Ballverluste lassen sich einfach darauf zurückführen, dass wir schlichtweg gefoult wurden."

Redick hat das die Referees auch während des Spiels wissen lassen. Vor allem die On-Ball-Defense der Raptors ging ihm dabei auf die Nerven: "Sie treiben dich in die Enge, packen dann den Arm, mit dem du gerade nicht dribbelst, und versuchen, dir den Ball wegzunehmen." Dass solche Szenen nicht mehr gepfiffen werden, führt der Head Coach auf eine bestimmte Szene zurück: "Bekanntlich hat das Cason Wallace bei T.J. McConnell vorgemacht", erinnerte sich der 42-Jährige an eine Szene in Game 7 der NBA Finals 2025 zurück.

Fast 30 Fouls pro Spiel: Raptors sind aktuell die größten Rüpel der NBA

"Und jetzt läuft das derzeit in der NBA so", zeigte sich Redick frustriert. "Es ist wirklich schwer, wenn man gegen solche Teams spielt: Sie foulen bei jedem Angriff!" Zwar habe seine Mannschaft "genug getan, um damit klarzukommen, aber viele unserer Ballverluste lagen einfach daran." Und selbst, wenn der Ball nicht direkt in den Händen der Raptors landete, sorgte diese Defense für Probleme bei den Lakers: "Man kann auch vielfach auf das Decision Making, manche Pässe und all die anderen Sachen hinweisen. Das passiert einfach ganz natürlich im Flow des Spiels."

Insgesamt erlaubten sich die Lakers sieben Ballverluste mehr als die Raptors. Toronto bekam zwar mehr Fouls gegen sich gepfiffen als L.A. (26:21), das war aber für Redick längst nicht genug. Für die Kanadier war es diesbezüglich noch ein unterdurchschnittlicher Abend. Die Raptors führen aktuell die gesamte NBA mit 28,2 Personal Fouls pro Spiel an. Im vergangenen Jahr waren es gerade einmal 20,9.

Toronto Raptors v Detroit Pistons

"Das ist Bullshit!" Etliche Coaches kritisierten die Referees in den letzten Tagen

Für Torontos Head Coach Darko Rajakovic war das zuletzt auch ein Grund, sich selbst ebenfalls benachteiligt zu fühlen. Nach der 114:121-Niederlage gegen die Orlando Magic im NBA Cup platzte ihm der Kragen: "Ich glaube nicht, dass wir heute Abend eine körperbetontere oder aggressivere Mannschaft als sie waren. Ich denke, beide Teams haben grundsätzlich aggressiven Basketball gespielt und ich finde, die Maßstäbe sollten auf beiden Seiten des Feldes die gleichen sein", empörte er sich vor allem über die unterschiedliche Anzahl an Freiwürfen. Die Raptors marschierten nur für 15 Versuche an die Linie, während die Magic von der Charity Stripe fast doppelt so viele Versuche zugesprochen bekamen (30).

Besonders nervte Rajakovic der Umgang mit Scottie Barnes: "Ein Spieler, der 34 Würfe nimmt und 41 Punkte erzielt, steht nur dreimal an der Freiwurflinie. Das ist, ehrlich gesagt, ziemlicher Bullshit!"

Die NBA-Referees gerieten in dieser Saison schon häufiger ins Zentrum der Kritik. Die Liga hatte sich ausdrücklich vorgenommen, Flopping häufiger abzupfeifen. Allerdings geschah das bisher vor allem am defensiven Ende, was nicht nur Redick, sondern auch Chris Finch (Minnesota Timberwolves) öffentlich schon gewaltig auf die Palme brachte.

NBA: Die Ergebnisse der Nacht auf einen Blick

Orlando Magic

Boston Celtics

97:108

Indiana Pacers

Brooklyn Nets

90:98

Golden State Warriors

Los Angeles Clippers

124:112

Toronto Raptors

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