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Nach dem 0:0 bei Union Berlin geht Dietmar Hamann mit der BVB-Offensive hart ins Gericht. Im Fokus: Fabio Silva und Maximilian Beier.
Dortmund – Borussia Dortmund hat bei Union Berlin nur 0:0 gespielt und dabei offensiv kaum etwas zustande gebracht. Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann nahm nach dem Spiel zwei Angreifer ins Visier: Maximilian Beier und Fabio Silva.
„Wenn man heute gesehen hat, wie harmlos sie waren und wie schwer sie sich damit getan haben, Chancen zu erarbeiten...“, begann Hamann seine Analyse bei Sky. Beier schätze er eigentlich sehr, sei ein „großer Fan“.
„Er hat immer wieder Spiele, wo du sagst: Jetzt ist er da.“ Doch dem BVB-Angreifer fehle die Konstanz: „Er muss konstant Chancen erarbeiten, vorbereiten, selbst mal ein Tor machen.“
Die Zahlen geben Hamann recht. Beier kommt in dieser Saison auf zehn Pflichtspiele, in denen ihm ein Tor und drei Vorlagen gelangen.
Noch härter fiel das Urteil über Fabio Silva aus. „Ein Silva, der hat alles! Wenn er von Anfang an spielt, wie er es unter der Woche gemacht hat: War nichts. Heute kommt er rein: War auch nichts“, sagte Hamann.
Beim 0:1 in der Champions League gegen Bodø/Glimt hatte Silva eine seltene Startelf-Chance bekommen, blieb aber blass. In Berlin kam er in der 61. Minute für Ethan Nwaneri. Er brachte zwar etwas Schwung in die zahnlose BVB-Offensive, aber nicht genug für den Sieg.
Die Personallage macht die Sache nicht leichter. Giannis Konstantelias fehlt nach einem Kreuzbandriss noch monatelang. Konstantinos Karetsas zog sich in Berlin eine Bandverletzung zu.
Umso wichtiger sei es, dass die übrigen Spieler konstant Leistung bringen. Ob das gelingt, bezweifelt Hamann: „Nach vorn haben sie sich unheimlich schwergetan. Wie das besser werden soll bis Weihnachten: Ich weiß es nicht.“