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Der FC Bayern München ist in den letzten Wochen von einem personellen Rückschlag nach dem anderen gebeutelt worden. Zuletzt musste der Verein beim Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund drei verletzungsbedingte Wechsel vornehmen. Einer der betroffenen und namhaften Bayern-Stars war dabei Serge Gnabry.
Nachdem es Ismael Saibari im Duell gegen den BVB als Erstes erwischt hatte und der marokkanische Neuzugang nach einem Zusammenstoß mit Dortmund-Keeper Gregor Kobel als Erster ausgewechselt werden musste, folgte wenig später auch die Herunternahme von Serge Gnabry.
Anders als Saibari verletzte sich der 31-jährige deutsche Nationalspieler ohne Fremdeinwirkung. Er signalisierte, dass es aufgrund von Oberschenkelproblemen nicht weitergehe. Am Tag darauf verkündete der Rekordmeister auch bei Gnabry die offizielle Diagnose und gab bekannt, dass sich der Offensivspieler eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen hatte. Genauere Angaben über die Ausfallzeit machten die Münchner da noch nicht, das wurde nun nachgeholt.
"Bei Serge gehen wir davon aus, dass er bis Weihnachten nicht einsatzfähig sein wird."
Max Eberl über Gnabry-Ausfall
Bayern-Sportvorstand Max Eberl gab nun ein Update darüber, wie lange man an der Säbener Straße mit dem Ausfall des verdienten Kickers rechnet. "Bei Serge gehen wir davon aus, dass er bis Weihnachten nicht einsatzfähig sein wird", sagte Eberl nun vor dem Champions League-Kracher gegen Atletico Madrid am morgigen Dienstag.
Schlimmer als Gnabry erwischt hat es allerdings Ismael Saibari, der bereits kurz nach dem Duell gegen Dortmund operiert wurde und nun für mehrere Monate ausfällt. Entwarnung gab es glücklicherweise bei Michael Olise, dem dritten Bayern-Star im Bunde, der gegen den BVB verletzungsbedingt ausgewechselt wurde.