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Es herrschen kaum Zweifel mehr darüber, dass sich Kimi Antonelli heuer zum jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte küren wird. Fünf Rennen vor Schluss führt der 20-Jährige in der Fahrerwertung 123 Punkte vor seinem Mercedes-Teamkollegen George Russell und deren 124 auf Altmeister Lewis Hamilton.
Beim Grand Prix in Mexiko-Stadt würde Antonelli bereits ein neunter Platz reichen, um zum ersten italienischen Formel-1-Champion seit Alberto Ascari 1953 zu avancieren. Selbst Teamchef Toto Wolff, der die ganze Saison über vor zu hohen Erwartungen warnte, bezifferte die Titel-Wahrscheinlichkeit mit"99,9 Prozent". Vor allem Antonellis beeindruckende Selbstsicherheit vor seinem Sieg zuletzt in Austin hat Wolff überzeugt.
"Bevor er sich angezogen hat, ist er in mein Büro gekommen, hat sich auf dieses Sofa gesetzt und gesagt: ,Dieses Rennen werde ich einfach genießen. Und ist das nicht lustig? Ich denke überhaupt nicht an die Meisterschaft‘", erinnert sich Wolff.
"Behalte genau diese Einstellung bei. Du hast den besten Job der Welt, vergiss das nicht", habe ihm der Wiener entgegnet.
"Deshalb hat er auch die richtige mentale Einstellung. " Niemand geht von einem Sicherheitslauf Antonellis aus. Auch nicht er selbst:"Ich gehe mit derselben Einstellung heran: so viel Spaß wie möglich zu haben und hoffentlich um einen weiteren Sieg zu kämpfen", sagte er.
"Am besten wäre es, ganz oben abzuschließen. Das ist das Ziel", erklärte Antonelli. Mercedes könnte sich außerdem die Konstrukteurs-WM sichern.