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Die amtierende Marathon-Weltmeisterin Peres Jepchirchir wurde laut internationalen Medien-Berichten bei einer Dopingkontrolle positiv getestet und inzwischen suspendiert. Demnach wurde bei der 33-jährigen Läuferin aus Kenia, die 2021 in Tokio Marathon-Olympiasiegerin wurde und im vergangenen Jahr in Tokio bei der WM den Titel ganz knapp vor Tigst Assefa (Äthiopien) gewonnen hatte, in einer Trainingskontrolle Blutdoping (EPO) nachgewiesen. Die Kontrolle fand in Kenia statt, als sich Peres Jepchirchir auf den Sydney-Marathon vorbereitete, den sie im August gewann.
Sollte sich die positive Probe in der noch nicht analysierten B-Probe bestätigen, wovon in der Regel auszugehen ist, wäre dies ein weiterer hochkarätiger Dopingfall einer kenianischen Läuferin. Vor einem Jahr wurde die kenianische Weltrekordlerin Ruth Chepngetich (2:09:56 Stunden) wegen Dopings für drei Jahre gesperrt. Da sie erst einige Zeit nach dem Weltrekordrennen 2024 in Chicago positiv getestet wurde und nicht nach dem Rennen, bleibt die Rekordzeit bestehen. Auch war Tigst Assefa die Leidtragende: sie verlor ihren Weltrekord an Chepngetich.
Peres Jepchirchir hat eine Bestzeit von 2:14:43 Stunden und ist damit die neuntschnellste Läuferin aller Zeiten. Die Kenianerin hat unter anderen die Marathon-Klassiker in New York (2021), Boston (2022) und London (2024) gewonnen.