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Wie die Bild berichtet, ist der FC Bayern München unzufrieden mit den Social-Media-Auftritten von Lennart Karl. Die Führungsetage fordere mehr Fokus auf den Fußball vom 18-jährigen Offensivspieler.
Demnach zeige Karl in den Sozialen Medien schlichtweg zu viel von "seinem Glamour-Lifestyle und seinem Privatleben mit seiner Influencer-Freundin Zoe Käppele", heißt es.
Die interne Vorgabe an Karl fällt laut des Berichts entsprechend deutlich aus: Weniger Instagram, mehr Präsenz und Leistung auf dem Rasen. Die Münchner Verantwortlichen sollen Karl ein Gegenbeispiel vor Augen führen: Am drei Jahre älteren Tom Bischof soll er sich orientieren. Dessen Lebensgefährtin sei in den Netzwerken zwar ebenfalls außerordentlich präsent, Bischof selbst halte seine Beziehung jedoch konsequent aus der Öffentlichkeit heraus.
Neben einer überschaubaren sportlichen Ausbeute in den vergangenen Wochen sucht Karl nach seinem Muskelbündelriss im Sommer noch spürbar nach dem Rhythmus der vergangenen Spielzeit. Aus bislang drei Startelfeinsätzen resultierten erst zwei Torbeteiligungen.
Trainer Vincent Kompany stärkte Karl trotz des aktuellen Hängers dennoch den Rücken. "Er hat noch nicht wirklich die Leistung von der vergangenen Saison gezeigt, aber das ist auch okay. Er weiß, dass ich auch erwarte, dass das manchmal passiert. Er ist noch jung und hat ein paar körperliche Probleme gehabt. Er wird wiederkommen. Ich mache mir keine Sorgen", sagte der Belgier.
Rückendeckung, die Karl vielleicht schon am kommenden Sonntag zurückzahlen könnte. Nach dem kräftezehrenden 2:2 in der Champions League gegen den FC Arsenal wird Kompany beim Gastspiel gegen den SC Freiburg vermutlich rotieren. Auch, weil die Bayern in der Offensive derzeit namhafte Ausfälle zu kompensieren haben: Sowohl Jamal Musiala als auch Luis Diaz stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.